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Samstag, 11. Juni 2016

Erfrischender Zitronenmelisse-Sirup

Eigentlich wollte ich das Rezept für den erfrischenden Zitronenmelisse-Sirup an einem sonnigen, heissen Junitag posten, an dem man sich nichts sehnlicher wünscht, als unter einem alten Baum im Schatten auf einem Liegestuhl zu liegen, ein gutes Buch zu lesen und an einem eisgekühlten Zitronenmelisse-Sirup zu nippen. Idealerweise fächert einem ein gutgebauter Adonis mit freiem Oberkörper ein sanftes Lüftchen zu...Hach, es könnte sooo schön sein... Tja, das mit dem heissen Tag (und dem Adonis...) will trotz aller Bemühungen einfach nicht so recht klappen, aber es wäre einfach zu schade, sich deshalb den leckeren Sirup verderben zu lassen, oder?


Herzliche Genussgrüsse
Yamuna


Zitronenmelisse-Sirup

1,5 l Wasser
1 1/2 kg Zucker
30 g Zitronensäure
1 Bund Zitronenmelisse, ca. 60 g bis 100 g, gewaschen
1 Bio Zitrone, gewaschen und in Scheiben geschnitten
1 geschälter Apfel, in kleine Stücke schneiden

Zucker und Wasser in einen Topf geben und während etwa 10 Minuten köcheln. Der Zucker sollte sich vollständig aufgelöst haben.
Die Blätter der Zitronenmelisse von den groben Stängeln befreien und anschliessend mit den Zitronenscheiben und der Zitronensäure in eine große Schüssel geben. Das heiße Zuckerwasser darüber gießen.
Die restlichen Zutaten dazugeben und 24 Stunden stehen lassen, danach durch ein Sieb oder Tuch in saubere Flaschen füllen. Der Sirup kann auch nochmals aufgekocht werden und heiss in die Flaschen gefüllt werden. Der Sirup ist etwa 1 Jahr haltbar.

Donnerstag, 14. April 2016

New York Style Cheesecake

Meine liebe Freundin arbeitet als Flight Attendant und vor zwei Wochen durfte ich mit ihr nach New York fliegen. Es war mein erster Besuch in New York und in den ca. 24 Stunden, in denen ich dort war (ich weiss, viiieeelll zu kurz...) konnte ich mir Dank der hervorragender Reiseführerqualitäten meiner Freundin (DANKE, Gaby!) einen guten ersten Eindruck machen. Und mein Fazit lautet: I'll be back soon! Trotz der kurzen Zeit, haben wir einige Attraktionen abgeklappert und natürlich geschoppt. Wenn man nur ein paar Stunden Zeit hat, bekommt das Wort "Powershopping" eine ganz neue Bedeutung... ;-D Auch kulinarisch haben wir es uns gut gehen lassen (was wir genau gegessen habt (und was ich sonst so esse...), könnt ihr sehen, wenn ihr mir auf Instagram folgt. Ihr findet mich unter: yamunasgenussgruss).


Um mir die Zeit bis zu meinem nächsten Trip nach New York zu verkürzen, gibt's meinen absoluten Lieblingskuchen: New York Style Cheesecake! Ok, der Kuchen hat rein garnichts mit leichter Küche, Low Carb und Co. zu tun (oh Mann, der Mitarbeiter hat mich ganz schön schräg angeschaut, als ich neun (!) Philadelphia Boxen verlangt habe...). AAAABER, das Leben ist einfach zu kurz um keinen Cheesecake zu essen... Ich habe eine Weile nach dem perfekten Cheesecake-Rezept gesucht, und ich kann euch versichern, dieses Rezept ist super. Es ist etwas zeitaufwendig, aber wenn ihr euch an das Rezept haltet, sollte nichts schiefgehen.

Ich habe die Kekse für den Boden im Coop gekauft, aber ich glaube in der Migros bekommt ihr ganz ähnliche. Ihr könnt es auch mit Schokoladencookies versuchen, schmeckt bestimmt auch lecker.

Probiert das Rezept aus, vielleicht zum Muttertag? Oder zu Pfingsten? Oder am Wochenende? Oder gleich heute? Wenn's nach mir geht, ist einfach jeder Tag ein Cheesecaketag! :-D

Herzliche Genussgrüsse
Yamuna


Rezept New York Style Cheesecake

Boden:

20 Graham Crackers (Digestive von McVitie's von Coop)
6 EL geschmolzene Butter
30 g Zucker

Cheesecake:
1575 g Philadelphia Frischkäse (Doppelrahmstufe, Raumtemperatur)
430 g Zucker
1 Tüte Vanillezucker
70 g Mehl
240 ml Sauerrahm (Raumtemperatur)
5 Eier (Raumtemperatur)

Den Ofen auf 180° Grad (Unter- und Oberhitze) vorheizen. Die Springform mit einem Backpapier belegen und einfetten. Die Springform aussen mit genügend Albfolie umwickeln, dass im Wasserbad kein Wasser in die Springform kommt.

Für den Boden die Kekse entweder in der Küchenmaschine oder in einer Plastiktüte mit dem Boden einer Pfanne zu feinen Krümeln zerkleinern. Die Krümel mit der geschmolzenen Butter und dem Zucker vermischen und in die Backform drücken. Ich habe den Boden mit der Unterseite einer Schüssel fest angedrückt.


Die Springform nun für ca. 20 Minuten in den Kühlschrank geben.

Den Frischkäse in eine grosse Schüssel geben und gut durchmixen bis er fluffig ist (ca. 2-3 Minuten). In einer 2. Schüssel den Zucker, Vanillezucker und das Mehl mischen und die Mischung bei niedriger Stufe nach und nach zum Frischkäse geben. Die Masse so lange mixen, bis alles gut vermischt ist (einige Minuten).

Nun den Sauerrahm dazugeben und wieder gut durchmixen. Anschliessend ein Ei nach dem anderen dazugeben und nur so lange mixen, bis das Ei gerade so mit dem Rest vermischt ist (ich habe es von Hand mit dem Schneebesen gemacht).

Nun die Frischkäsefüllung in die Springform auf den Boden geben. Die Springform in einen grossen Bräter stellen und dann ganz vorsichtig kochendes Wasser in den Bräter füllen (so dass die Springform zur Hälfte im Wasser steht). Damit sollte es keine Risse auf dem Kuchen geben.


Den Cheesecake nun während 45 Minuten auf der mittleren Schiene backen. Dann die Temperatur auf 160° Grad reduzieren und nochmals für 30 Minuten fertig backen.

Den Cheesecake nun bei halboffenen Ofen eine Stunde im Ofen lassen. Anschliessend den Kuchen rausnehmen und in der Form komplett auskühlen lassen. Dann den Kuchen (in der Springform) über Nacht in den Kühlschrank stellen. Wenn ihr den Kuchen aus der Springform nehmt, vorher mit einem Messer den Rand von der Form lösen. Um schöne Stücke zu schneiden, das Messer in heisses Wasser tauchen.



Dienstag, 15. März 2016

Gerollter Rüeblikuchen aka Rüebliroulade aka Osterhase's Lieblingskuchen

Die klassische Rüeblitorte ist in unserer Familie ein "all time favourite", sprich, schmeckt einfach allen, immer und zu jeder Zeit. Mein Lieblingsrezept habe ich euch schon vor einiger Zeit hier verraten. Diese Rüebliroulade ist eine tolle Variante des Klassikers und schmeckt leicht und frisch und passt einfach hervorragend zum Osterkaffeekränzchen.


Fürchtet euch nicht vor dem Einrollen, denn wenn ihr euch an das Rezept haltet, kann nichts schief gehen. Ich habe keine Nüsse verwendet, aber ihr könnt natürlich auch gehackt Baumnüsse oder Pekannüsse in den Teig geben.


Ich habe den gebackenen Teig auf ein mit Puderzucker bestreutes Küchentuch gegeben und dann eingerollt. Leider hat der Teig dennoch etwas am Tuch geklebt. Daher empfehle ich euch, den gebackenen Kuchen auf ein Backpapier zu legen und dann den Kuchen mit dem Backpapier einzurollen, um dann abkühlen zu lassen. Dann sollte nichts kleben bleiben.

Die Roulade sollte im Kühlschrank aufbewahrt werden, kann aber auch bis zu einem Monat tiefgekühlt werden.

Herzliche Genussgrüsse
Yamuna


Rezept Rüebliroulade

Kuchenteig:
3 Eier
150 g Zucker
1 Tüte Vanillezucker
2 EL Pflanzenöl
1/2 TL Salz
1 TL Backpulver
2 TL Zimtpulver
1 TL Muskatnuss
100 g Mehl
130 g Karotten, geraffelt (ca. 2 Rüebli)

Füllung
170 g Frischkäse (Philadelphia), zimmerwarm
60 Butter, zimmerwarm
320 g Puderzucker
1 EL Zitronensaft
etwas Puderzucker zum Bestäuben

Den Backofen auf 180° Grad vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Die Eier einige Minuten schlagen und anschliessend den Zucker, den Vanillezucker und das Öl dazugeben und kurz weiterschlafen. Dann das Salz, Mehl, Backpulver, Zimt und Muskatnuss dazugeben und gut verrühren. Am Schluss die Karotten unterrühren. Den Teig auf das Backblech dünn ausstreichen. Während etwa 10 Minuten in der unteren Hälfte des Backofens backen. Den Teig sofort auf ein Backpapier stürzen und das gebrauchte Backpapier entfernen. Den Kuchen sofort mit dem Backpapier einrollen und mind. eine Stunde auskühlen lassen.


In der Zwischenzeit die Füllung mischen. Den Frischkäse zusammen mit der Butter mit dem Handrührgerät mixen und den Puderzucker und den Zitronensaft darunter rühren bis die Füllung schön cremig ist.

Wenn der Kuchen abgekühlt ist, die Rolle sorgfältig öffnen und die Füllung gleichmässig darauf verteilen.


Dann den Kuchen wieder aufrollen und etwa eine Stunde im Kühlschrank fest werden lassen. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen.

Dienstag, 2. Februar 2016

Fenchel-Rotkohl-Salat mit Blutorangen


Heute habe ich ein Blutorangen-Rezept für euch, dass köstlich schmeckt, wunderbar aussieht UND auch noch grossartig für euren Körper ist. Denn in diesem Salat gibt es so viele Zutaten, welche euch gerade im Winter sehr gut tun. Der Salat enthält viele Vitamine und hält euch durch die Ballaststoffe lange satt.

Ihr könnt den Fenchel und den Rotkohl entweder mit einem scharfen Messer dünn schneiden oder wenn ihr habt, einen Gemüsehobel verwenden. Ich empfehle euch ausserdem, das Dressing mindestens eine halbe Stunde vorher zum Salat zu geben und ihn etwas ziehen zu lassen. Mein Rezept ist für etwa zwei Personen gedacht, aber ehrlich gesagt schmeckt der Salat so gut, dass ihr vielleicht mehr brauchen werdet. Wollte ich nur erwähnen... ;-D

Herzliche Genussgrüsse
Yamuna


Rezept Fenchel-Rotkohl-Salat mit Blutorangen

1 kleiner Rotkohl, fein geschnitten
1 Fenchel, fein geschnitten
3-4 Radieschen, in feine Scheiben geschnitten
1 Blutorange, geschält und in Scheiben geschnitten
1 Handvoll Petersilie, fein gehackt
2-3 EL Pinienkerne

Dressing
1 Blutorange, ausgepresst
2 EL natives Olivenöl
1 EL Honig
1 TL milder Senf
Salz und Pfeffer
Kräuter nach Belieben

Den Rotkohl, den Fenchel und die Radieschen schneiden und in eine Schüssel geben. Das Dressing anrühren, zum Salat geben und gut durchmischen. Die Pinienkerne in einer heissen Pfanne (ohne Öl) kurz anrösten. Den Salat auf einer Platte oder auf Tellern anrichten, die Blutorangenscheiben darauf verteilen und die Pinienkerne und Petersilie darüber streuen.

Sonntag, 24. Januar 2016

Getränkter Blutorangencake


Ihr Lieben, ich bin verliebt! In Blutorangen! Ich finde die Farbe der Vitaminbomben einfach wunderschön. Und es lassen sich so viele Gerichte damit zaubern, welche nicht nur sehr gut schmecken, sondern auch optisch überzeugen. Deshalb habe ich beschlossen, dass ich in nächster Zeit gleich ein paar Blutorangenrezepte posten werde. Und heute geht's gleich süss los. Bald steht ja schon wieder der Valentinstag vor der Tür und falls ihr den Tag der Liebenden feiert, kann ich euch diesen Kuchen nur empfehlen. Er ist leicht zu backen, schmeckt sehr frisch, leicht herb, dennoch süss und sehr saftig. Er lässt sich gut ein bis zwei Tage vorher backen, denn er schmeckt am zweiten Tag noch besser.


Eigentlich backe ich dieses Rezept in einer Cakeform. Nun habe ich kürzlich meine Küche entrümpelt und gaaaaannz hinten im Schrank eine kleine Herzform gefunden. Passt zum Thema, dachte ich mir und habe einen Teil des Teiges in der Herzform und den anderen Teil in einer gewöhnlichen, kleinen, runden Kuchenform gebacken.


Und falls ihr keine Lust zum Backen habt, könnt ihr einfach nur die mit dunkler Schokolade überzogenen Orangenscheiben mit Fleur de Sel machen. Denn die schmecken so himmlisch und sehen so schön aus, dass es gar nicht mehr braucht zum Kaffee oder Tee.


Natürlich könnt ihr, wenn ihr keine Blutorangen zur Hand habt, auch Orangen verwenden. Oder Mandarinen. So oder so, ihr werdet euch direkt ins Herz eurer Liebsten/eures Liebsten backen.


Herzliche Genussgrüsse
Yamuna

Rezept getränkter Blutorangencake

200 g Zucker
120 g weiche Butter
4 Eier, zimmerwarm
1 Prise Salz
1 unbehandelte Blutorange, Schale und Saft
1 TL Backpulver
250 Mehl


Blutorangenguss

2 Blutorangen, Saft
50 g Puderzucker


Blutorangenglasur

1 Blutorange, Saft
ca. 200 g Puderzucker
Dunkle Schokolade, geraspelt

Eine Cakeform mit Backpapier auslegen und den Ofen auf 180 Grad vorheizen.

Den Zucker, die Butter, die Eier und das Salz mit dem Handrührgerät schaumig rühren bis die Masse hell ist. Anschliessend die abgeriebene Schale und den Saft der Blutorange dazugeben und unterrühren.
Das Backpulver und das Mehl vermischen, zum Teig geben und unterrühren. Den Teig in die Cakeform geben und glatt streichen.
Den Kuchen in der untersten Hälfte des vorgeheizten Ofens etwa 55 Minuten backen (Stäbchenprobe machen!). Danach den Kuchen ca. eine halbe Stunde abkühlen lassen.

Für den Guss den Saft der Blutorangen mit dem Puderzucker verrühren. Mit einem Holzstäbchen den Cake mehrmals einstechen und mit dem Guss tränken.

Sobald der Kuchen vollständig erkaltet ist, Saft und Puderzucker zu einer dickflüssigen Glasur mischen und auf dem Kuchen verteilen. Dunkle Schokolade raffeln und damit den Kuchen dekorieren.


Rezept Schokoladenorangen

2 Blutorangen, geschält und in Scheiben
1 Tafel beste, dunkle Schokolade
Fleur de Sel

Ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Die Schokolade in einer Metallschüssel über einer Pfanne mit kochendem Wasser (die Schüssel darf das Wasser nicht berühren) schmelzen. Dabei die Schokolade ständig rühren. Sobald die Schokolade flüssig ist, die Schüssel von der Pfanne nehmen. Die Orangenscheiben in die Schokolade dippen, auf das Backblech legen und anschliessend mit Fleur de Sel bestreuen. Trocknen lassen bis die Schokolade hart ist.

Freitag, 30. Oktober 2015

Süsse Gespensterfreunde aus Meringues für Halloween


Wir feiern eigentlich kein Halloween, aber morgen wird es bei uns dennoch ein kleines bisschen spuken. Denn diese kleinen Gespensterfreunde werden uns, und vor allem meinen zwei Jungs, einen Besuch abstatten. Es ist eine tolle Last Minute Idee und die Zubereitung geht sehr schnell. Nur im Ofen brauchen sie eine Weile um zu trocknen. Aber wenn ihr sie morgen früh macht, sind sie bis am Abend "spukbereit". Ihr könnt sie auch in einen kleines Nest aus Vermicelles und geschlagenem Rahm setzten, et voilà, ihr habt ein feines Halloweendessert. Auch nur geschlagener Rahm passt super oder ihr macht es wie meine Jungs es machen werden: Vom Teller direkt in den Mund...


Ich habe die Gespenster eher klein gehalten, damit sie nach zwei Stunden im Ofen fertig waren. Je grösser das Meringue, umso länger braucht es im Ofen. Behaltet sie immer im Auge, damit sie nicht braun werden. Ansonsten die Temperatur auf 10-20 Grad reduzieren.

Die Gesichter habe ich mit Lebensmittelfarbstiften aufgemalt. Ihr könnt auch flüssige Lebensmittelfarbe mit einem Pinsel auftragen.


Die Kürbisse sind spontan entstanden und war die Idee meines Ältesten. Ich musste daher etwas improvisieren und habe am Schluss etwas rote und gelbe Lebensmittelfarbe in den Eischnee gemischt. So richtig orange sind sie nicht geworden, weshalb ich nach dem Trocknen dann noch Lebensmittelfarbe mit einem Pinsel aufgetragen habe, was eigentlich sehr gut geklappt hat.

Egal, ob Gespenst oder Kürbis, sie schmecken einfach alle sehr lecker!

Ich wünsche euch viel Spass beim Gruseln!

Huhuuuuuu.....
Yamuna

Rezept Gespenstermeringues

2 Eiweiss (ca. 60 g)
120 g Puderzucker
1 TL Zitronensaft

Den Backofen auf 90 Grad Umluft vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.

Das Eiweiss mit 1/3 des Puderzuckers und dem Zitronensaft in eine sehr saubere und trockene Metall- oder Glasschüssel geben. Die Zutaten kurz mit einer Kelle verrühren. Anschliessend mit dem Handmixer die Masse zu Eischnee schlagen. Sobald der Schnee steif ist, nochmals 40 g Puderzucker dazugeben und nochmals ca. 3 Minuten weiterschlagen. Dann den restlichen Puderzucker dazugeben und mit der Kelle kurz untermischen. Die Masse sofort in einen Spritzbeutel füllen und kleine Türme spritzen (oder alternativ mit zwei Esslöffel Häufchen bilden). Das Backblech sofort in die Mitte des vorgeheizten Ofens schieben und ca. 2-3 Stunden trocknen. Die Backofentür sollte dabei immer einen Spalt offen sein (eine Holzkelle dazwischen stecken). Sobald die Meringues trocken sind (am Besten einfach eines probieren), die Meringues bei halb geöffneter Backofentür im Backofen auskühlen lassen. Anschliessend die komplett ausgekühlten Meringues mit Gesichtern versehen und in einem luftdichten Behälter aufbewahren (bis ca. 3 Monate haltbar).

Mittwoch, 17. Juni 2015

Gegrillte Crevetten mit Chimichurri Sauce


Obwohl ich versuche, nicht zu viel Fleisch und Fisch zu kaufen, muss ich gestehen, dass wir grosse Fleischesser sind und der Grill im Sommer jedes Wochenende auf Hochtouren läuft. Grillieren ist einfach grossartig! Und wenn ich mal unter der Woche schnell etwas Leckeres zaubern möchte, dann schmeisse ich gerne ein paar Crevetten auf den Grill, denn die habe ich immer gefroren im Tiefkühler bereit.

Durch die Marinade bekommen die Crevetten einen köstlichen Geschmack, welcher durch die Röstaromen vom Grill noch intensiviert wrid. Dazu würde natürlich auch eine Sweet and Sour Sauce vorzüglich passen.

Chimichurri ist eine würzige Sauce aus dem südamerikanischen Raum, welche traditionel zu Rindfleisch gereicht wird. Ich finde jedoch, sie passt auch vorzüglich zum Meeresgetier oder auch anderen Fleischsorten. Manchmal mische ich sie auch einfach unter einen Teller Pasta. Auch ein frisches Fladenbrot in Chimichurri gedippt und dazu ein Gläschen Wein oder ein Bier ist ein tolles Apérohäppchen.

Herzliche Genussgrüsse
Yamuna


Rezept Marinade für die Crevetten (4 Personen)

600 g rohe Crevetten mit Kopf und Schwanz
3 EL Sojasauce
2 Knoblauchzehen
½ TL schwarzer Pfeffer

Crevetten kurz mit kaltem Wasser abspülen und mit einem Haushaltpapier trocken tupfen. Sojasauce, zerdrückter Knoblauch und Pfeffer vermischen und die Crevetten während etwa 20 Minuten darin, zugedeckt und im Kühlschrank marinieren lassen. Anschliessend auf dem heissen Grill braten, bis sie sie gar sind. Mit Chimichurri Sauce servieren.

Rezept Chimichurri Sauce

175 ml Olivenöl
4 grosse Knoblauchzehen, geschält
Korianderblätter, 2 Handvoll
Petersilie, 1 Handvoll
Basilikum, 1 Handvoll
4 EL Reisweinessig
1 kleine Chili (nach Belieben), entkernt und fein geschnitten
1 TL mittelscharfe Chillisauce
1 TL Salz
½ TL Pfeffer

Den Knoblauch mit Hilfe einer Küchenmaschine grob hacken. Die Kräuter hinzufügen und alles zusammen fein hacken. Bei laufendem Motor das Öl in einem dünnen Strahl einfliessen lassen und anschliessend die restlichen Zutaten untermixen. In einem Schraubglas im Kühlschrank aufbewahren.

Mittwoch, 27. Mai 2015

Italienischer Mascarponekuchen (Dolce di Mascarpone)


Heute möchte ich mit euch mein derzeitiges Lieblingsrezept teilen. Dieser italienische Mascarponekuchen schmeckt als Dessert oder auch am Nachmittag mit einer Tasse Kaffee oder Tee und kann ohne Probleme bereits am Vortag gebacken werden. Im Kühlschrank ist er einige Tage haltbar.

Geschmacklich erinnert er ein bisschen an einen Cheesecake und da er nicht gerade leicht ist, serviere ich nur kleine Stücke. Dafür gibt's dazu marinierte Beeren, die mir ihrer Frische ganz toll zum Kuchen passen. Die Beeren mariniere ich ebenfalls am Vortag mit Zitronensaft und etwas Puderzucker.

Im Rezept steht, der Teig sollte dickflüssig sein. Ich fand, mein Teig war mehr flüssig als dickflüssig, und ich war etwas nervös. Doch zum Glück war das überhaupt kein Problem und der Kuchen ist so geworden, wie er sein sollte. Ich hatte schon Angst, ich müsse unserem Besuch Beeren mit Vanilleeis servieren ;-).

Ich habe übrigens festgestellt, dass einige von euch sehr interessiert sind an Rezepten ohne Weizenmehl. Tadaaa, leckerer Kuchen ohne Gluten!

Herzliche Genussgrüsse
Yamuna


Rezept Mascarponekuchen (für ca. 6-8 Personen)

Runde Springform, 26 cm Durchmesser)

50 g weiche Butter und wenig Butter zum Einfetten
500 g Mascarpone
150 g feiner Zucker
einige Tropfen Vanillearoma
25 g Speisestärke
4 Eier
200 ml Rahm
2 TL Zitronensaft

Die Springform mit Backpapier auslegen, einfetten und den Ofen auf 150° C vorheizen. Dann in einer Schüssel den Mascarpone mit der weichen Butter glatt rühren. Zucker, Vanillearoma und Speisestärke unterrühren und die Eier einzeln einarbeiten. Danach Rahm und Zitronensaft dazugeben. Die Masse sollte dickflüssig sein. Den Teig in die vorbereitete Form füllen und etwa 30 Minuten in der Mitte des Ofens goldbraun backen. Nach den 30 Minuten die Ofentemperatur auf 240° C erhöhen und weitere 10 Minuten fertig backen. Den Kuchen in der Form auskühlen lassen, dann vorsichtig aus der Form lösen und bis zum Servieren kalt stellen. Kurz vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen.

Rezept: Der Silberlöffel

Freitag, 15. Mai 2015

Bananenpancakes ohne Mehl


Ihr Lieben, wie geht es euch? Ich habe eine kleinere Blogpause eingelegt, denn es war einiges los bei uns. Nichts Weltbewegendes, aber die kleinen Dinge des täglichen Familienwahnsinns nehmen manchmal Überhand sehr viel Zeit in Anspruch. Aber jetzt bin ich sozusagen wieder à Jour und hab ein tolles, superleichtes (leicht in der Zubereitung UND leicht für euren Body) Rezept für Pancakes. Denn diese Pancakes kommen ganz ohne Mehl aus und sind somit auch für die unter euch geeignet, die eine Glutenunverträglichkeit haben, eine Low-Carb oder Paleo Diät machen. Und vor allem sind sie für all diejenigen geeignet, die ruckzuck etwas Köstliches zum Frühstück, Brunch, Zvieri oder Znacht zaubern möchten. Und ihr braucht nicht mehr als drei Zutaten dafür. Genial, oder?

Als ich sie das erste Mal zubereitet habe, habe ich sie nur für mich gemacht, denn ich dachte, die Jungs mögen sie sowieso nicht. Nun ja, was soll ich sagen... Wenn ich nicht schnell einen Fladen direkt von der Pfanne in den Mund gesteckt hätte, hätte ich bestimmt gar keinen abgekriegt...

Ich pimpe die Pancakes gerne etwas auf. Sobald eine Seite fertig gebacken ist und ich sie in der Pfanne umdrehe, streue ich Chiasamen, Gojibeeren, Bananenscheiben, Mangowürfel, Blueberries oder Cranberries darauf und lasse sie dann fertig backen. Serviert können sie dann nach Belieben mit Ahornsirup, Beeren, marinierten Früchten etc.


Probiert sie aus! Sie werden euch schmecken!

Herzliche Genussgrüsse
Yamuna

Rezept Bananenpancakes, für ca. 1-2 Personen

2 Eier
1 grosse oder 2 kleinen reife Bananen
1 gehäufter EL Kokosraspel

Die Eier leicht verquirlen. Die Banane mit einer Gabel zerdrücken und mit den Eiern gut vermischen. Die Kokosraspeln dazugeben und gründlich untermischen. Nun eine grosse Bratpfanne erhitzen und etwas Kokosöl oder Butter schmelzen. Pro Pancake ein Esslöffel Teig in die Pfanne geben und backen, bis die Unterseite leicht braun ist und sich leichter von der Pfanne lösen lässt. Dann wenden und die zweite Seite fertig backen. Warm mit Ahornsirup und Früchten geniessen.

Sonntag, 29. März 2015

Schokomuffins mit Quinoa (ohne Mehl)


Bald ist Ostern, und wir freuen uns schon riesig auf's Eiertütschen und auf ausgiebige Schlemmereien. Natürlich darf am Ostermorgen ein leckeres Brunchbuffet nicht fehlen. Als süsse Komponente werde ich diese leckeren Schokoküchlein backen. Sie kommen ganz ohne Mehl aus und enthalten dafür ein Superfood: Quinoa! Über die Vorteile von Quinoa habe ich bereits hier berichtet, weshalb ich es grossartig finde, wenn ich sie auch in süssen Speisen verwenden kann.


Ich habe ein Weilchen an diesem Rezept rumgetüftelt, und finde diese Kombination schon sehr lecker. Ihr könnt den Apfel auch weglassen, etwas Zimt, Kardamonpulver und/oder Chiasamen mitbacken. Es wäre natürlich auch möglich die Muffins mit Schokoglasur zu dekorieren. Oder ihr wählt statt Pekannüssen, Walnüsse, Mandelsplitter oder Cashewnüsse.

Ihr braucht 280 g GEKOCHTEN Quinoa. Ich habe eine grosse Tasse Quinoa gemäss der Anleitung auf der Packung gekocht und die Resten gleich für einen Quinoasalat verwendet.

Die Küchlein schmecken frisch sehr gut, ich habe sie jedoch auch schon 1-2 Tage im Kühlschrank aufbewahrt. Ich fand sie leicht gekühlt auch noch sehr lecker.

Letztes Jahr habe ich übrigens diese Küchlein in der Osterschale gebacken. Und eine weitere Idee für den Osterbrunch sind diese köstlichen Eier in der Tasse.

So, jetzt muss ich los... Die Jungs wollen Ostereier bemalen.

Geniesst den Sonntag!
Herzliche Genussgrüsse
Yamuna


Rezept Schokomuffins mit Quinoa, ca 24-30 Stück

280 g gekochter Quinoa, ausgekühlt
160 ml Milch
2 Eier
1 Vanilleschote, ausgeschabt
160 g weiche Butter
120 ml Agavendicksaft
160 g Rohrzucker
60 g Kakaopulver, ungesüsst
40 g Kokosraspel
3 TL Backpulver
1 Prise Salz
1-2 Handvoll gehackte Pekannüsse
1 kleiner Apfel, geschält und geraffelt

1 Muffinblech für 24 Muffins, Papierförmchen

Den Ofen auf 180° C vorheizen. Die Papierförmchen in die Vertiefungen des Blechs legen.

Den Quinoa mit Hilfe eines Zerkleinerers und zwei EL Wasser zu einem groben Brei verarbeiten. Milch, Eier und ausgeschabte Vanille mit dem Handrührgerät mixen. Die Butter dazugeben und weitermixen. Dann den Agavendicksaft, Rohrzucker, Kakaopulver und Kokosraspel dazugeben und rühren bis ein geschmeidiger Teig entsteht. Backpulver und Salz dazugeben und dann die Nüsse und den geraffelten Apfel vorsichtig unterrühren.

Den Teig in die Förmchen geben und im unteren Teil bei 180° C während 25-30 Minuten backen (Stäbchenprobe machen). Die Muffins auskühlen lassen und dann mit Puderzucker und/oder Kokosraspel bestreuen. Mit geschlagenem Rahm servieren.

Montag, 9. März 2015

Schichttorte mit Ahornsirup und Pekannüssen


Ich liebe Ahornsirup und Pekannüsse, und als ich dieses Rezept im Buch "Süsse Sünden" von der Kultbäckerei "the hummingbird bakery" aus London gesehen habe, wusste ich, diese Torte kann einfach nur köstlich sein. Es ist übrigens eines meiner Lieblingsbücher, wenn es um das Backen von Cupcakes, Torten und Pies geht, denn die Rezepte sind nicht allzu schwierig und bis jetzt ist mir alles gelungen.

Ich habe diese Torte für meine Mum zum Geburtstag gebacken und sie hat allen ausgesprochen gut gemundet. Die Torte ist sehr süss, aber durch den Ahornsirup und die Nüsse hat sie zugleich eine leicht herbe Note, was ich sehr mag.


Lasst euch von der Mehrschichtigkeit des Kuchens nicht abschrecken, denn die Torte zusammenzustellen ist ganz einfach. Ich habe nur 2 Backformen der Grösse 20 cm Durchmesser und habe dann den dritten Boden erst gebacken, als die anderen zwei fertig waren. Wenn ihr nur eine Form habt, backt die Böden einfach nacheinander.

Die Böden haben sich bei mir in der Mitte gewölbt. Daher habe ich sie, nach dem sie ausgekühlt waren, mit einem Brotmesser gerade geschnitten. Der Vorteil ist, dass man den Kuchen so schon mal degustieren kann ;).

Ich habe die Torte am Vortag gebacken, und er hat am Tag 3 noch wunderbar geschmeckt. Bewahrt den Kuchen am Besten im Keller oder im Kühlschrank auf und nehmt ihn eine halbe Stunde vor dem Verzehr heraus.

Herzliche Genussgrüsse
Yamuna


Rezept Schichttorte mit Ahornsirup und Pekannüssen

Für den Teig
120g weiche Butter
400g Zucker
360g Mehl
1.5 EL Backpulver
1/4 TL Salz
3 Eier
360ml Vollmilch
40ml Ahornsirup
100g Pekannusskerne, gehackt

Für das Frosting
240g weiche Butter
750g Puderzucker
60ml Vollmilch
1 EL Ahornsirup
Pekannusskernhälften zum Dekorieren

3 Springformen à 20cm Durchmesser

Den Backofen auf 170°C vorheizen und die Böden der Springformen mit Backpapier belegen und einfetten. Für den Teig Butter, Zucker, Mehl, Backpulver und Salz mit dem Handrührgerät bei niedriger Geschwindigkeit vermischen, bis eine sandige Masse entsteht.

Eier, Milch und Ahornsirup verquirlen und unter Rühren zu den trockenen Zutaten giessen und alles zu einem glatten Teig verrühren. Die Pekannüsse vorsichtig mit dem Löffel unterrühren.

Den Teig gleichmässig in die vorbereiteten Formen verteilen. Die Böden in der Mitte des Backofens 25-30 Minuten backen, bis sie goldbraun sind. Zur Garprobe mit einem Holzstäbchen in jeden Boden stechen. Wenn beim Herausziehen kein Teig daran klebt, sind sie fertig.

Die Böden 10 Minuten auskühlen lassen, aus den Formen lösen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen. Danach die Böden in Folie verpacken und 1 Stunde im Kühlschrank lagern, dann lässt sich das Frosting besser auftragen (weniger Krümmel lösen sich ab).

Für das Frosting Butter und Puderzucker mit dem Handrührgerät bei niedriger Geschwindigkeit zu einer pludrigen Masse vermischen. Milch und Ahornsirup verquirlen. Diese Mischung langsam und unter Rühren zur Buttermischung geben und dann alles bei hoher Geschwindigkeit zu einer luftigen Masse aufschlagen.

Zum Zusammensetzen der Torte einen Tortenboden auf eine Tortenplatte legen. Mit einer Palette 3-4 EL Frosting darauf verstreichen. Den zweiten Boden auflegen und wieder mit 3-4 EL Frosting bestreichen. Den dritten Boden mit der Unterseite nach oben darauf legen und wieder Frosting darauf verteilen. Die Seiten ebenfalls mit Frosting überziehen und mit den Pekannusshälften verzieren.

Donnerstag, 22. Januar 2015

Falsche (gesunde) Schoggicrème


Alle Jahre wieder kommt der Januar und mit ihm auch der ganze Wahn der Diäten. Ich schlage die Zeitung auf und Drogerien werben für fettbindende Tabletten, im TV schwört die schlanke Dame auf einen Shake als Ersatz für die Mahlzeiten und im Netz lese ich über eine Diät, welche zurück zu den Ernährungsformen der Hominien in der Altsteinzeit geht...Jedem das Seine, aber bitte, bitte lass es bald Februar oder März sein...

Ich bin ja der Meinung, dass man das ganze Jahr über mehr oder weniger auf gesunde und ausgewogene Ernährung achten sollte. Klar sündige ich auch mal gerne etwas mehr, aber ich versuche mich danach einfach wieder gesünder und leichter zu ernähren.


Ich habe ja bereits erwähnt, dass ich eine Naschkatze bin. Leider, denn überall lockt das Süsse und mein Wille ist oft schwach. Umso willkommener sind deshalb gesunde Dessertrezepte, welche trotzdem meinen unbändigen Gluscht nach Süssem befriedigen. Und eines meiner Lieblingsrezepte ist diese falsche Schoggicrème. Meine Gäste glauben mir kaum, was in diesem Dessert wirklich steckt. So schokoladig und so fein!

Und auf jedenfall ein tolles Dessert, um den Liebsten oder die Liebste am Valentinstag zu verwöhnen!

Herzliche Genussgrüsse
Yamuna

PS: Meine kleinen Jungs finden das Dessert übrigens grusig nicht so lecker. Der Kleine musste sogar weinen und alles im hohen Bogen wieder rausspucken (Drama, Baby...), so eklig fand er es. Daher würde ich die Crème nicht unbedingt als kindertauglich bezeichnen...


Rezept falsche Schoggicrème (2-3 Personen)

2 sehr reife Bananen
2 sehr reife Avocados
2 EL Kakaopulver
1 EL Honig (nach Belieben)
1 Prise Zimt
1 Handvoll gehackte Nüsse (Mandelsplitter, Cashewnüsse oder Baumnüsse)
Gehackte Cranberries zum Verzieren

Die Avocados halbieren und entsteinen. Das Fruchtfleisch mit dem Löffel herauslösen und in eine Küchenmaschine geben. Die Bananen würfeln und dazu geben. Die restlichen Zutaten bis und mit dem Zimt dazugeben und das Ganze zu einer Crème verarbeiten. Einen Teil der Nüsse unterheben. In Gläser oder kleinen Schüssel servieren und mit den restlichen Nüssen und Cranberries verzieren.

Nach Belieben könnt ihr auch mehr Kakaopulver oder Honig verwenden.

Samstag, 10. Januar 2015

Apfel-Zimt-Gebäck


Wie so viele, haben auch wir es uns im Dezember kulinarisch sehr gut gehen lassen. Jetzt müssen wir die Gürtel wortwörtlich etwas enger schnallen und die Pfunde müssen wieder fallen. Da wir jedoch kleine Naschkatzen sind, können wir nicht ganz auf Süsses verzichten. Daher sind diese saftigen Apfel-Zimt-Happen für den süssen Gluscht zwischendurch ideal, denn sie sind gesund und bekömmlich.

Ich koche gerne mit Bio-Kokosfett, denn es lässt sich bei hohen Temperaturen verwenden, ist geschmacksneutral und sehr lange haltbar. Studien haben ergeben, dass das Kokosfett den Fettstoffwechsel, trotz der gesättigten Fettsäuren und ganz im Gegensatz zur Butter, positiv beeinflussen kann. Experten machen den hohen Gehalt an Laurinsäure dafür verantwortlich, der ca 45 % der im Kokosfett vorhandenen Fettsäuren ausmacht. Achtet einfach darauf, Bio-Qualität zu verwenden, denn bei Bio-Kokosfett ist die Verwendung von Lösungsmitteln nicht erlaubt, ebenso ist das Härten verboten.


Auch meinen Jungs schmecken sie gut, und ich habe sie meinem Sohn als Znüni in den Kindergarten mitgegeben.

Am Besten schmeckt das Gebäck frisch, kann aber auch ein bis zwei Tage aufbewahrt werden.

Tut euch was Gutes und backt Apfel-Zimt-Plätzchen!

Herzliche Genussgrüsse
Yamuna


Rezept Apfel-Zimt-Gebäck (6-10 Plätzchen)

2 Äpfel
2 EL Kokosfett zzgl. etwas für die Backform
2 EL Honig
180 Haferflocken
2 TL Zimt
1 EL getrocknete Cranberries
1 EL Kürbiskerne

Den Backofen auf 180° C vorheizen und eine quadratische Backform (20 x 20) mit Kokosfett einreiben. Die Äpfel vierteln, entkernen und ungeschält in eine Küchenmaschine geben. Zu einem groben Püree verarbeiten, gegebenenfalls einen Spritzer Wasser zugeben.

In einem Topf bei mittlerer Hitze Kokosfett und Honig erwärmen. Hat sich der Honig aufgelöst, das Apfelpüree unterrühren. Haferflocken, Zimt, Cranberries und Kürbiskerne zugeben und alles zu einem klebrigen Teig vermengen.

Den Teig in die vorbereitete Form füllen und glatt streichen. Im vorgeheizten Backofen in etwa 20 Minuten goldbraun backen. Abkühlen lassen und in Quadrate schneiden.

Rezept aus "Good Food" von Dale Pinnock

Samstag, 3. Januar 2015

Dreikönigskuchen


Der Dreikönigskuchen ist einer der bekanntesten Bräuche in der Schweiz. Jährlich werden über 1.5 Millionen Dreiköningskuchen verkauft. Unglaublich, oder? Auch ich habe immer einen Kuchen gekauft, doch vor ein paar Jahren habe ich angefangen ihn selbst zu backen, da nicht alle in unserer Familie die Sultaninen gerne essen. Und ich kann euch sagen, es lohnt sich, denn es ist überhaupt nicht schwierig und schmeckt sehr lecker.


Das Tolle an einem selbstgebackenen Dreikönigskuchen ist, dass man ihn ganz nach seinem Gusto backen kann. Mit Sultaninen oder ohne, mit Schokostückchen, mit Plastikkönig oder ersatzweise mit einer Mandel. Da ich nicht möchte, dass sich meine kleinen Jungs verschlucken, habe ich einfach ein Stück von einem Schoggistängeli als Königersatz mitgebacken. Ihr könntet zum Beispiel auch bunte Streusel oder getrocknete Früchte verstecken. Hauptsache man sieht's von aussen nicht. Den Plastikkönig und die Krone könnt ihr beim Bäcker für wenig Geld kaufen. Wir haben dieses Jahr die Krone selbst gebastelt.


Ich drück euch die Daumen, dass ihr den König findet! :-)

Herzliche Genussgrüsse
Yamuna


Rezept Dreikönigskuchen

60 g Butter
500 g Mehl
1 TL Salz
100 g Zucker
20 g Hefe
2.25 dl Milch
1 Ei
50 g Sultaninen
Mehl zum Formen
1 Mandelkern/Plasitkkönig/Stück Schokolade
1 Ei zum Bestreichen
1 EL Mandelblättchen oder -splitter
1 EL Hagelzucker

Butter schmelzen. Mehl, Salz und Zucker mischen. In der Mitte eine Mulde formen. Hefe in Milch auflösen, Butter dazugiessen.
Ei und Flüssigkeit in die Mulde geben. Alles zu einem weichen, glatten Teig ver­kneten.

Sultaninen in den Teig kneten. Teig mit einem feuchten Küchentuch zudecken, an einem warmen Ort ca. 2 Stunden um das Doppelte aufgehen lassen.

280 g Teig auf wenig Mehl zu einer Kugel formen. Mittig auf ein mit Backpapier belegtes Blech geben. Restlichen Teig in 8 gleich grosse Stücke teilen und zu Kugeln formen.

In eine Kugel die Mandel/König einkneten. Kleine Kugeln mit wenig Abstand rund um die grosse Kugel anordnen. Königskuchen zugedeckt nochmals 30 Minuten aufgehen lassen.

Backofen auf 190 °C vorheizen. Ei verquirlen, Kuchen damit bestreichen. Mit Mandelblättchen und Hagelzucker bestreuen. In der Ofenmitte 25–30 Minuten backen. Herausnehmen und auskühlen lassen.

Rezept: saison.ch

Montag, 29. Dezember 2014

Heisser Cidre und Glücksschweinchen


Ich hoffe, ihr habt die Festtage genossen und freut euch genauso sehr über den Schnee wie ich. In der Vorweihnachtszeit habe ich einige Weihnachtsmärkte besucht und ein paar Glühweine geschlürft, aber ich finde, ein Glühwein schmeckt erst so richtig lecker, wenn Minusgrade herrschen und es idealerweise auch gleich fröhlich am Schneien ist. So wie jetzt... Und darum verrate ich euch heute mein liebstes Glühwein Glüh-Cidre Rezept.


Diese Mischung aus der frischen Süsse und Säure des Cidre und der angenehmen Schärfe des roten Pfeffers und des Ingwers ist nicht nur köstlich sondern wärmt auch noch so schön von Innen.

Falls ihr Silvester Zuhause feiert, serviert doch den heissen Cidre zum Apéro, am Besten im Schnee zusammen mit den niedlichen Glücksschweinchen. Sie sind schnell gemacht und könnten nicht besser zu Silvester passen. Bei der Füllung könnt ihr eurer Fantasie freien Lauf lassen. Auch eine süsse Variante mit Zucker und Zimt wäre möglich.


Ihr Lieben, ich wünsche euch einen wunderschönen und fröhlichen Rutsch ins Neue Jahr und freue mich, im 2015 viele spannende und gluschtige Rezepte mit euch zu teilen.

Herzliche Genussgrüsse
Yamuna

Rezept heisser Cidre (ca. 4 Personen)

2 Flaschen Cidre (z.B. Sommersby)
Schale einer halben Orange, in Streifen,
6-8 rote Pfefferkörner
1-2 Zweige Rosmarin
3 Scheiben Ingwer, geschält

Den Cidre in einer Pfanne erhitzen. Den Herd ausstellen, die Pfanne auf der heissen Platte stehen lassen. Bei der Orangenschale, die weisse Haut entfernen und in den Cidre geben. Die restlichen Zutaten auch dazugeben und 10 Minuten ziehen lassen. Warm servieren.

Rezept Glücksschweinchen (je nach Grösse, ca. 8-10 Stück)

2 Rollen Blätterteig
2 Eigelb zum Bestreichen
Pfefferkörner für die Augen

Füllung 1:
Senf
4 Tranken Schinken in kleine Stücke geschnitten

Füllung 2:
Frischkäse mit Kräuter
4 Tranken Rohschinken, in Stücke geschnitten

Den Ofen auf 200 Grad vorheizen. Aus dem Blätterteig ca. 16-20 grosse Kreise und ca. 30 kleine Kreise ausstechen. Die Füllung auf 10 der grossen Kreisen streichen und dann mit den restlichen grossen Kreisen bedecken. Die kleinen Kreise für die Schnauze und die Ohren auf die grossen Kreise legen und leicht andrücken. Die Pfefferkörner für die Augen leicht eindrücken. Alles mit Eigelb bestreichen und während ca. 15 Minuten auf mittlerer Höhe goldbraun backen.





Dienstag, 16. Dezember 2014

Superzackige Weihnachtsguetsli, aka Caramellini


Na, seid ihr schon im Weihnachtsstress oder seht ihr den Festivitäten mit Gelassenheit entgegen? Sollte ersteres der Fall sein, und ihr noch viele Geschenke besorgen, das Festmenü planen und einkaufen müsst, und weder Zeit noch Nerven habt, um noch selbst Weihnachtsguetzli zu backen, dann habe ich hier das ultimative Rezept für euch.

Für die Caramellini braucht es nur wenige Zutaten, sie sind schnell zubereitet und noch schneller gebacken. Und trotzdem sind sie speziell und vorallem auch speziell köstlich. Und selbstgemacht, woohoo! :-D

Karamellige Genussgrüsse
Yamuna


Rezept Caramellini (ca. 60 Stk.)

100 g Butter, weich
150 g Rohrzucker
1 TL Vanillezucker
1 Prise Salz
1 EL Melasse oder Birnendicksaft (ich habe flüssigen Honig genommen, geht auch.)
1 Ei
250 g Mehl
1/2 TL Backpulver

Butter in einer Schüssel weich rühren. Rohrzucker, Vanillezucker, Salz, Melasse und Ei beigeben und rühren bis die Masse heller ist. Mehl und Backpulver beigeben und zu einem Teig zusammenfügen.

Formen: 2 Rollen von je 4 cm Durchmesser formen, nach Belieben Rolle in Rohrzucker wenden, in Klarsichfolie wickeln, ca. 1 Std. kühl stellen oder kurz in den Tiefkühler legen. In 3-4 mm dicke Scheiben schneiden, auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.

Backen: ca. 5 Minuten in der Mitte des auf 220 Grad vorgeheizten Ofens.

Rezept: Betty Bossi

Montag, 8. Dezember 2014

Mailänderli-Variationen

Weihnachtsguetzli backen ist mit Kindern fast ein Muss. Und dafür eignen sich Mailänderli ganz wunderbar. Der Teig ist einfach und schnell gemacht, und das Ausstechen und das Verzieren macht den Kleinen grossen Spass.


Leider ist es so, dass ich dann bis Weihnachten keine Mailänderli mehr sehen kann... Aus diesem Grund mache ich gerne Variationen des Klassikers. Mein diesjähriger Favorit sind die Mailänderli mit Cranberries und gehackter Pistazie, mmmmhhhhh!


Die Kleinen lieben sie klassisch, aber mit Mandarinenzuckerguss und ganz viel Zuckerstreusel.


Die erste Ladung wurde schon fast vertilgt, morgen wird die nächste Ration gebacken...

Herzliche Advents-Genussgrüsse
Yamuna

Grundrezept Mailänderli (ca. 60 Stk.)

250 g Butter, weich
250 g Zucker
1 Prise Salz
1 Zitrone, abgeriebene Schale
2 Eier
500 g Mehl

2 Eigelb mit 2 TL Milch vermischt, zum Bepinseln

Butter rühren bis sich Spitzchen bilden. Zucker, Salz, Zitronenschale und Eier dazugeben und rühren bis die Masse hell ist. Mehl dazusieben, kurz verrühren, zu einen Teig zusammenfügen und in Folie gewickelt eine Stunde kühl stellen.
Teig auf wenig Mehl 1 cm dick auswählen (oder zwischen zwei Lagen Plastikfolie). Verschiedene Formen ausstechen, auf das mit Backpapier belegte Blech legen und 15 Minuten kühl stellen. Mit Eigelb bepinseln. In der Mitte des auf 180°C vorgeheizten Ofens 9-11 Minuten backen.

Variation mit Cranberries und Pistazien
Getrocknete Cranberries hacken und in den Grundteig (vor dem Kühlstellen) mischen. Nach dem Backen und Auskühlen, Guetzlis mit Zuckerglasur (Puderzucker mit wenig Zitronensaft zu einer Glasur mischen) bestreichen und mit weiteren gehackten Cranberries und Pistazien bestreuen. Trocknen lassen.


Variation mit Mandarinenglasur
Statt Zitronensaft, Mandarinensaft zum Puderzucker geben. Anschliessend mit Zuckerstreusel dekorieren.


Variation mit Lebkuchengewürz und Schokoladenglasur
Lebkuchengewürz in den Grundteig (vor dem Kühlstellen) mischen und wie oben beschrieben ausstechen und backen. Sobald die Guetslis ausgekühlt sind, helle oder dunkle Kuchenglasur schmelzen und über die Guetzlis geben. Trocknen lassen.