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Dienstag, 22. Juli 2014

Wie aus den Zürimäusen Wintimüüs wurden

Vor etwa 16 Jahren habe ich ein Service-Praktikum im wunderschönen Widder Hotel in Zürich gemacht. Ich kann nicht mehr sagen, wie viele Male ich den Gästen die Zürimäuse zum Apéro serviert habe, aber ich kann euch sagen, es waren einige. Jedes Mal waren alle Platten leer gefuttert und selbst habe ich nicht einmal ein Mäuslein probiert. Aber die Gäste waren jedes Mal hell begeistert von dieser Leckerei. Nach all den Jahren habe ich die Häppchen vergessen, bis ich kürzlich per Zufall über das Rezept für Salbei im Bierteig gestolpert bin. Und nach so langer Zeit, habe ich nun endlich ein Müüsli probiert. Und dann noch eins und noch ein und noch eins, bis sie alle weg waren, miau. Meine Jungs haben mich dabei natürlich tatkräftig unterstützt.


Und weil der Salbei aus meinem Kräutergarten stammt, das Chopfab Bier aus Winti und die Herstellung in meiner Küche stattgefunden hat, sind das jetzt keine Zürimäuse, sondern Wintimüüsli.

Sie sind übrigens schnell gemacht und passen vorzüglich zu einem kühlen Bier, Weisswein oder auch Prosecco.

Herzliche Genussgrüsse
Yamuna


Rezept Wintimüüs (Salbei im Bierteig) für 4 Personen

40 frische Salbeiblätter mit Stiel
100 g Mehl
1 Prise Salz
125 ml Bier, ersatzweise Milch
1 Ei
2 TL neutrales Öl (z.B. Rapsöl)

Ausserdem:
Frittieröl zum Ausbacken
Salz zum Besträuen

Die Salbeiblätter waschen und zum Abtropfen auf Küchenpapier legen.
Für den Ausbackteig das Mehl mit dem Salz und Bier zu einem dickflüssigen Teig verrühren. Das Ei trennen. Eigelb und Öl unter den Teig rühren. Das Eiweiss steif schlagen und unterheben.

Zum Ausbacken reichlich Öl in einer hohen Pfanne oder einem kleinen Topf erhitzen. Die Salbeiblätter am Stiel durch den Teig ziehen und im heissen Öl goldbraun und kross ausbacken. Abtropfen lassen und mit Salz besträuen.

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