Eigentlich wollte ich das Rezept für den erfrischenden Zitronenmelisse-Sirup an einem sonnigen, heissen Junitag posten, an dem man sich nichts sehnlicher wünscht, als unter einem alten Baum im Schatten auf einem Liegestuhl zu liegen, ein gutes Buch zu lesen und an einem eisgekühlten Zitronenmelisse-Sirup zu nippen. Idealerweise fächert einem ein gutgebauter Adonis mit freiem Oberkörper ein sanftes Lüftchen zu...Hach, es könnte sooo schön sein... Tja, das mit dem heissen Tag (und dem Adonis...) will trotz aller Bemühungen einfach nicht so recht klappen, aber es wäre einfach zu schade, sich deshalb den leckeren Sirup verderben zu lassen, oder?
Herzliche Genussgrüsse
Yamuna
Zitronenmelisse-Sirup
1,5 l Wasser
1 1/2 kg Zucker
30 g Zitronensäure
1 Bund Zitronenmelisse, ca. 60 g bis 100 g, gewaschen
1 Bio Zitrone, gewaschen und in Scheiben geschnitten
1 geschälter Apfel, in kleine Stücke schneiden
Zucker und Wasser in einen Topf geben und während etwa 10 Minuten köcheln. Der Zucker sollte sich vollständig aufgelöst haben.
Die Blätter der Zitronenmelisse von den groben Stängeln befreien und anschliessend mit den Zitronenscheiben und der Zitronensäure in eine große Schüssel geben. Das heiße Zuckerwasser darüber gießen.
Die restlichen Zutaten dazugeben und 24 Stunden stehen lassen, danach durch ein Sieb oder Tuch in saubere Flaschen füllen. Der Sirup kann auch nochmals aufgekocht werden und heiss in die Flaschen gefüllt werden. Der Sirup ist etwa 1 Jahr haltbar.
Posts mit dem Label süss werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Posts mit dem Label süss werden angezeigt. Alle Posts anzeigen
Samstag, 11. Juni 2016
Donnerstag, 14. April 2016
New York Style Cheesecake
Meine liebe Freundin arbeitet als Flight Attendant und vor zwei Wochen durfte ich mit ihr nach New York fliegen. Es war mein erster Besuch in New York und in den ca. 24 Stunden, in denen ich dort war (ich weiss, viiieeelll zu kurz...) konnte ich mir Dank der hervorragender Reiseführerqualitäten meiner Freundin (DANKE, Gaby!) einen guten ersten Eindruck machen. Und mein Fazit lautet: I'll be back soon! Trotz der kurzen Zeit, haben wir einige Attraktionen abgeklappert und natürlich geschoppt. Wenn man nur ein paar Stunden Zeit hat, bekommt das Wort "Powershopping" eine ganz neue Bedeutung... ;-D Auch kulinarisch haben wir es uns gut gehen lassen (was wir genau gegessen habt (und was ich sonst so esse...), könnt ihr sehen, wenn ihr mir auf Instagram folgt. Ihr findet mich unter: yamunasgenussgruss).
Um mir die Zeit bis zu meinem nächsten Trip nach New York zu verkürzen, gibt's meinen absoluten Lieblingskuchen: New York Style Cheesecake! Ok, der Kuchen hat rein garnichts mit leichter Küche, Low Carb und Co. zu tun (oh Mann, der Mitarbeiter hat mich ganz schön schräg angeschaut, als ich neun (!) Philadelphia Boxen verlangt habe...). AAAABER, das Leben ist einfach zu kurz um keinen Cheesecake zu essen... Ich habe eine Weile nach dem perfekten Cheesecake-Rezept gesucht, und ich kann euch versichern, dieses Rezept ist super. Es ist etwas zeitaufwendig, aber wenn ihr euch an das Rezept haltet, sollte nichts schiefgehen.
Ich habe die Kekse für den Boden im Coop gekauft, aber ich glaube in der Migros bekommt ihr ganz ähnliche. Ihr könnt es auch mit Schokoladencookies versuchen, schmeckt bestimmt auch lecker.
Probiert das Rezept aus, vielleicht zum Muttertag? Oder zu Pfingsten? Oder am Wochenende? Oder gleich heute? Wenn's nach mir geht, ist einfach jeder Tag ein Cheesecaketag! :-D
Herzliche Genussgrüsse
Yamuna
Rezept New York Style Cheesecake
Boden:
20 Graham Crackers (Digestive von McVitie's von Coop)
6 EL geschmolzene Butter
30 g Zucker
Cheesecake:
1575 g Philadelphia Frischkäse (Doppelrahmstufe, Raumtemperatur)
430 g Zucker
1 Tüte Vanillezucker
70 g Mehl
240 ml Sauerrahm (Raumtemperatur)
5 Eier (Raumtemperatur)
Den Ofen auf 180° Grad (Unter- und Oberhitze) vorheizen. Die Springform mit einem Backpapier belegen und einfetten. Die Springform aussen mit genügend Albfolie umwickeln, dass im Wasserbad kein Wasser in die Springform kommt.
Für den Boden die Kekse entweder in der Küchenmaschine oder in einer Plastiktüte mit dem Boden einer Pfanne zu feinen Krümeln zerkleinern. Die Krümel mit der geschmolzenen Butter und dem Zucker vermischen und in die Backform drücken. Ich habe den Boden mit der Unterseite einer Schüssel fest angedrückt.
Die Springform nun für ca. 20 Minuten in den Kühlschrank geben.
Den Frischkäse in eine grosse Schüssel geben und gut durchmixen bis er fluffig ist (ca. 2-3 Minuten). In einer 2. Schüssel den Zucker, Vanillezucker und das Mehl mischen und die Mischung bei niedriger Stufe nach und nach zum Frischkäse geben. Die Masse so lange mixen, bis alles gut vermischt ist (einige Minuten).
Nun den Sauerrahm dazugeben und wieder gut durchmixen. Anschliessend ein Ei nach dem anderen dazugeben und nur so lange mixen, bis das Ei gerade so mit dem Rest vermischt ist (ich habe es von Hand mit dem Schneebesen gemacht).
Nun die Frischkäsefüllung in die Springform auf den Boden geben. Die Springform in einen grossen Bräter stellen und dann ganz vorsichtig kochendes Wasser in den Bräter füllen (so dass die Springform zur Hälfte im Wasser steht). Damit sollte es keine Risse auf dem Kuchen geben.
Den Cheesecake nun während 45 Minuten auf der mittleren Schiene backen. Dann die Temperatur auf 160° Grad reduzieren und nochmals für 30 Minuten fertig backen.
Den Cheesecake nun bei halboffenen Ofen eine Stunde im Ofen lassen. Anschliessend den Kuchen rausnehmen und in der Form komplett auskühlen lassen. Dann den Kuchen (in der Springform) über Nacht in den Kühlschrank stellen. Wenn ihr den Kuchen aus der Springform nehmt, vorher mit einem Messer den Rand von der Form lösen. Um schöne Stücke zu schneiden, das Messer in heisses Wasser tauchen.
Um mir die Zeit bis zu meinem nächsten Trip nach New York zu verkürzen, gibt's meinen absoluten Lieblingskuchen: New York Style Cheesecake! Ok, der Kuchen hat rein garnichts mit leichter Küche, Low Carb und Co. zu tun (oh Mann, der Mitarbeiter hat mich ganz schön schräg angeschaut, als ich neun (!) Philadelphia Boxen verlangt habe...). AAAABER, das Leben ist einfach zu kurz um keinen Cheesecake zu essen... Ich habe eine Weile nach dem perfekten Cheesecake-Rezept gesucht, und ich kann euch versichern, dieses Rezept ist super. Es ist etwas zeitaufwendig, aber wenn ihr euch an das Rezept haltet, sollte nichts schiefgehen.
Ich habe die Kekse für den Boden im Coop gekauft, aber ich glaube in der Migros bekommt ihr ganz ähnliche. Ihr könnt es auch mit Schokoladencookies versuchen, schmeckt bestimmt auch lecker.
Probiert das Rezept aus, vielleicht zum Muttertag? Oder zu Pfingsten? Oder am Wochenende? Oder gleich heute? Wenn's nach mir geht, ist einfach jeder Tag ein Cheesecaketag! :-D
Herzliche Genussgrüsse
Yamuna
Rezept New York Style Cheesecake
Boden:
20 Graham Crackers (Digestive von McVitie's von Coop)
6 EL geschmolzene Butter
30 g Zucker
Cheesecake:
1575 g Philadelphia Frischkäse (Doppelrahmstufe, Raumtemperatur)
430 g Zucker
1 Tüte Vanillezucker
70 g Mehl
240 ml Sauerrahm (Raumtemperatur)
5 Eier (Raumtemperatur)
Den Ofen auf 180° Grad (Unter- und Oberhitze) vorheizen. Die Springform mit einem Backpapier belegen und einfetten. Die Springform aussen mit genügend Albfolie umwickeln, dass im Wasserbad kein Wasser in die Springform kommt.
Für den Boden die Kekse entweder in der Küchenmaschine oder in einer Plastiktüte mit dem Boden einer Pfanne zu feinen Krümeln zerkleinern. Die Krümel mit der geschmolzenen Butter und dem Zucker vermischen und in die Backform drücken. Ich habe den Boden mit der Unterseite einer Schüssel fest angedrückt.
Die Springform nun für ca. 20 Minuten in den Kühlschrank geben.
Den Frischkäse in eine grosse Schüssel geben und gut durchmixen bis er fluffig ist (ca. 2-3 Minuten). In einer 2. Schüssel den Zucker, Vanillezucker und das Mehl mischen und die Mischung bei niedriger Stufe nach und nach zum Frischkäse geben. Die Masse so lange mixen, bis alles gut vermischt ist (einige Minuten).
Nun den Sauerrahm dazugeben und wieder gut durchmixen. Anschliessend ein Ei nach dem anderen dazugeben und nur so lange mixen, bis das Ei gerade so mit dem Rest vermischt ist (ich habe es von Hand mit dem Schneebesen gemacht).
Nun die Frischkäsefüllung in die Springform auf den Boden geben. Die Springform in einen grossen Bräter stellen und dann ganz vorsichtig kochendes Wasser in den Bräter füllen (so dass die Springform zur Hälfte im Wasser steht). Damit sollte es keine Risse auf dem Kuchen geben.
Den Cheesecake nun während 45 Minuten auf der mittleren Schiene backen. Dann die Temperatur auf 160° Grad reduzieren und nochmals für 30 Minuten fertig backen.
Den Cheesecake nun bei halboffenen Ofen eine Stunde im Ofen lassen. Anschliessend den Kuchen rausnehmen und in der Form komplett auskühlen lassen. Dann den Kuchen (in der Springform) über Nacht in den Kühlschrank stellen. Wenn ihr den Kuchen aus der Springform nehmt, vorher mit einem Messer den Rand von der Form lösen. Um schöne Stücke zu schneiden, das Messer in heisses Wasser tauchen.
Dienstag, 15. März 2016
Gerollter Rüeblikuchen aka Rüebliroulade aka Osterhase's Lieblingskuchen
Die klassische Rüeblitorte ist in unserer Familie ein "all time favourite", sprich, schmeckt einfach allen, immer und zu jeder Zeit. Mein Lieblingsrezept habe ich euch schon vor einiger Zeit hier verraten. Diese Rüebliroulade ist eine tolle Variante des Klassikers und schmeckt leicht und frisch und passt einfach hervorragend zum Osterkaffeekränzchen.
Fürchtet euch nicht vor dem Einrollen, denn wenn ihr euch an das Rezept haltet, kann nichts schief gehen. Ich habe keine Nüsse verwendet, aber ihr könnt natürlich auch gehackt Baumnüsse oder Pekannüsse in den Teig geben.
Ich habe den gebackenen Teig auf ein mit Puderzucker bestreutes Küchentuch gegeben und dann eingerollt. Leider hat der Teig dennoch etwas am Tuch geklebt. Daher empfehle ich euch, den gebackenen Kuchen auf ein Backpapier zu legen und dann den Kuchen mit dem Backpapier einzurollen, um dann abkühlen zu lassen. Dann sollte nichts kleben bleiben.
Die Roulade sollte im Kühlschrank aufbewahrt werden, kann aber auch bis zu einem Monat tiefgekühlt werden.
Herzliche Genussgrüsse
Yamuna
Rezept Rüebliroulade
Kuchenteig:
3 Eier
150 g Zucker
1 Tüte Vanillezucker
2 EL Pflanzenöl
1/2 TL Salz
1 TL Backpulver
2 TL Zimtpulver
1 TL Muskatnuss
100 g Mehl
130 g Karotten, geraffelt (ca. 2 Rüebli)
Füllung
170 g Frischkäse (Philadelphia), zimmerwarm
60 Butter, zimmerwarm
320 g Puderzucker
1 EL Zitronensaft
etwas Puderzucker zum Bestäuben
Den Backofen auf 180° Grad vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.
Die Eier einige Minuten schlagen und anschliessend den Zucker, den Vanillezucker und das Öl dazugeben und kurz weiterschlafen. Dann das Salz, Mehl, Backpulver, Zimt und Muskatnuss dazugeben und gut verrühren. Am Schluss die Karotten unterrühren. Den Teig auf das Backblech dünn ausstreichen. Während etwa 10 Minuten in der unteren Hälfte des Backofens backen. Den Teig sofort auf ein Backpapier stürzen und das gebrauchte Backpapier entfernen. Den Kuchen sofort mit dem Backpapier einrollen und mind. eine Stunde auskühlen lassen.
In der Zwischenzeit die Füllung mischen. Den Frischkäse zusammen mit der Butter mit dem Handrührgerät mixen und den Puderzucker und den Zitronensaft darunter rühren bis die Füllung schön cremig ist.
Wenn der Kuchen abgekühlt ist, die Rolle sorgfältig öffnen und die Füllung gleichmässig darauf verteilen.
Dann den Kuchen wieder aufrollen und etwa eine Stunde im Kühlschrank fest werden lassen. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen.
Fürchtet euch nicht vor dem Einrollen, denn wenn ihr euch an das Rezept haltet, kann nichts schief gehen. Ich habe keine Nüsse verwendet, aber ihr könnt natürlich auch gehackt Baumnüsse oder Pekannüsse in den Teig geben.
Ich habe den gebackenen Teig auf ein mit Puderzucker bestreutes Küchentuch gegeben und dann eingerollt. Leider hat der Teig dennoch etwas am Tuch geklebt. Daher empfehle ich euch, den gebackenen Kuchen auf ein Backpapier zu legen und dann den Kuchen mit dem Backpapier einzurollen, um dann abkühlen zu lassen. Dann sollte nichts kleben bleiben.
Die Roulade sollte im Kühlschrank aufbewahrt werden, kann aber auch bis zu einem Monat tiefgekühlt werden.
Herzliche Genussgrüsse
Yamuna
Rezept Rüebliroulade
Kuchenteig:
3 Eier
150 g Zucker
1 Tüte Vanillezucker
2 EL Pflanzenöl
1/2 TL Salz
1 TL Backpulver
2 TL Zimtpulver
1 TL Muskatnuss
100 g Mehl
130 g Karotten, geraffelt (ca. 2 Rüebli)
Füllung
170 g Frischkäse (Philadelphia), zimmerwarm
60 Butter, zimmerwarm
320 g Puderzucker
1 EL Zitronensaft
etwas Puderzucker zum Bestäuben
Den Backofen auf 180° Grad vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.
Die Eier einige Minuten schlagen und anschliessend den Zucker, den Vanillezucker und das Öl dazugeben und kurz weiterschlafen. Dann das Salz, Mehl, Backpulver, Zimt und Muskatnuss dazugeben und gut verrühren. Am Schluss die Karotten unterrühren. Den Teig auf das Backblech dünn ausstreichen. Während etwa 10 Minuten in der unteren Hälfte des Backofens backen. Den Teig sofort auf ein Backpapier stürzen und das gebrauchte Backpapier entfernen. Den Kuchen sofort mit dem Backpapier einrollen und mind. eine Stunde auskühlen lassen.
In der Zwischenzeit die Füllung mischen. Den Frischkäse zusammen mit der Butter mit dem Handrührgerät mixen und den Puderzucker und den Zitronensaft darunter rühren bis die Füllung schön cremig ist.
Wenn der Kuchen abgekühlt ist, die Rolle sorgfältig öffnen und die Füllung gleichmässig darauf verteilen.
Dann den Kuchen wieder aufrollen und etwa eine Stunde im Kühlschrank fest werden lassen. Vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen.
Sonntag, 24. Januar 2016
Getränkter Blutorangencake
Ihr Lieben, ich bin verliebt! In Blutorangen! Ich finde die Farbe der Vitaminbomben einfach wunderschön. Und es lassen sich so viele Gerichte damit zaubern, welche nicht nur sehr gut schmecken, sondern auch optisch überzeugen. Deshalb habe ich beschlossen, dass ich in nächster Zeit gleich ein paar Blutorangenrezepte posten werde. Und heute geht's gleich süss los. Bald steht ja schon wieder der Valentinstag vor der Tür und falls ihr den Tag der Liebenden feiert, kann ich euch diesen Kuchen nur empfehlen. Er ist leicht zu backen, schmeckt sehr frisch, leicht herb, dennoch süss und sehr saftig. Er lässt sich gut ein bis zwei Tage vorher backen, denn er schmeckt am zweiten Tag noch besser.
Eigentlich backe ich dieses Rezept in einer Cakeform. Nun habe ich kürzlich meine Küche entrümpelt und gaaaaannz hinten im Schrank eine kleine Herzform gefunden. Passt zum Thema, dachte ich mir und habe einen Teil des Teiges in der Herzform und den anderen Teil in einer gewöhnlichen, kleinen, runden Kuchenform gebacken.
Und falls ihr keine Lust zum Backen habt, könnt ihr einfach nur die mit dunkler Schokolade überzogenen Orangenscheiben mit Fleur de Sel machen. Denn die schmecken so himmlisch und sehen so schön aus, dass es gar nicht mehr braucht zum Kaffee oder Tee.
Natürlich könnt ihr, wenn ihr keine Blutorangen zur Hand habt, auch Orangen verwenden. Oder Mandarinen. So oder so, ihr werdet euch direkt ins Herz eurer Liebsten/eures Liebsten backen.
Herzliche Genussgrüsse
Yamuna
Rezept getränkter Blutorangencake
200 g Zucker
120 g weiche Butter
4 Eier, zimmerwarm
1 Prise Salz
1 unbehandelte Blutorange, Schale und Saft
1 TL Backpulver
250 Mehl
Blutorangenguss
2 Blutorangen, Saft
50 g Puderzucker
Blutorangenglasur
1 Blutorange, Saft
ca. 200 g Puderzucker
Dunkle Schokolade, geraspelt
Eine Cakeform mit Backpapier auslegen und den Ofen auf 180 Grad vorheizen.
Den Zucker, die Butter, die Eier und das Salz mit dem Handrührgerät schaumig rühren bis die Masse hell ist. Anschliessend die abgeriebene Schale und den Saft der Blutorange dazugeben und unterrühren.
Das Backpulver und das Mehl vermischen, zum Teig geben und unterrühren. Den Teig in die Cakeform geben und glatt streichen.
Den Kuchen in der untersten Hälfte des vorgeheizten Ofens etwa 55 Minuten backen (Stäbchenprobe machen!). Danach den Kuchen ca. eine halbe Stunde abkühlen lassen.
Für den Guss den Saft der Blutorangen mit dem Puderzucker verrühren. Mit einem Holzstäbchen den Cake mehrmals einstechen und mit dem Guss tränken.
Sobald der Kuchen vollständig erkaltet ist, Saft und Puderzucker zu einer dickflüssigen Glasur mischen und auf dem Kuchen verteilen. Dunkle Schokolade raffeln und damit den Kuchen dekorieren.
Rezept Schokoladenorangen
2 Blutorangen, geschält und in Scheiben
1 Tafel beste, dunkle Schokolade
Fleur de Sel
Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
Die Schokolade in einer Metallschüssel über einer Pfanne mit kochendem Wasser (die Schüssel darf das Wasser nicht berühren) schmelzen. Dabei die Schokolade ständig rühren. Sobald die Schokolade flüssig ist, die Schüssel von der Pfanne nehmen. Die Orangenscheiben in die Schokolade dippen, auf das Backblech legen und anschliessend mit Fleur de Sel bestreuen. Trocknen lassen bis die Schokolade hart ist.
Freitag, 30. Oktober 2015
Süsse Gespensterfreunde aus Meringues für Halloween
Wir feiern eigentlich kein Halloween, aber morgen wird es bei uns dennoch ein kleines bisschen spuken. Denn diese kleinen Gespensterfreunde werden uns, und vor allem meinen zwei Jungs, einen Besuch abstatten. Es ist eine tolle Last Minute Idee und die Zubereitung geht sehr schnell. Nur im Ofen brauchen sie eine Weile um zu trocknen. Aber wenn ihr sie morgen früh macht, sind sie bis am Abend "spukbereit". Ihr könnt sie auch in einen kleines Nest aus Vermicelles und geschlagenem Rahm setzten, et voilà, ihr habt ein feines Halloweendessert. Auch nur geschlagener Rahm passt super oder ihr macht es wie meine Jungs es machen werden: Vom Teller direkt in den Mund...
Ich habe die Gespenster eher klein gehalten, damit sie nach zwei Stunden im Ofen fertig waren. Je grösser das Meringue, umso länger braucht es im Ofen. Behaltet sie immer im Auge, damit sie nicht braun werden. Ansonsten die Temperatur auf 10-20 Grad reduzieren.
Die Gesichter habe ich mit Lebensmittelfarbstiften aufgemalt. Ihr könnt auch flüssige Lebensmittelfarbe mit einem Pinsel auftragen.
Die Kürbisse sind spontan entstanden und war die Idee meines Ältesten. Ich musste daher etwas improvisieren und habe am Schluss etwas rote und gelbe Lebensmittelfarbe in den Eischnee gemischt. So richtig orange sind sie nicht geworden, weshalb ich nach dem Trocknen dann noch Lebensmittelfarbe mit einem Pinsel aufgetragen habe, was eigentlich sehr gut geklappt hat.
Egal, ob Gespenst oder Kürbis, sie schmecken einfach alle sehr lecker!
Ich wünsche euch viel Spass beim Gruseln!
Huhuuuuuu.....
Yamuna
Rezept Gespenstermeringues
2 Eiweiss (ca. 60 g)
120 g Puderzucker
1 TL Zitronensaft
Den Backofen auf 90 Grad Umluft vorheizen. Ein Backblech mit Backpapier auslegen.
Das Eiweiss mit 1/3 des Puderzuckers und dem Zitronensaft in eine sehr saubere und trockene Metall- oder Glasschüssel geben. Die Zutaten kurz mit einer Kelle verrühren. Anschliessend mit dem Handmixer die Masse zu Eischnee schlagen. Sobald der Schnee steif ist, nochmals 40 g Puderzucker dazugeben und nochmals ca. 3 Minuten weiterschlagen. Dann den restlichen Puderzucker dazugeben und mit der Kelle kurz untermischen. Die Masse sofort in einen Spritzbeutel füllen und kleine Türme spritzen (oder alternativ mit zwei Esslöffel Häufchen bilden). Das Backblech sofort in die Mitte des vorgeheizten Ofens schieben und ca. 2-3 Stunden trocknen. Die Backofentür sollte dabei immer einen Spalt offen sein (eine Holzkelle dazwischen stecken). Sobald die Meringues trocken sind (am Besten einfach eines probieren), die Meringues bei halb geöffneter Backofentür im Backofen auskühlen lassen. Anschliessend die komplett ausgekühlten Meringues mit Gesichtern versehen und in einem luftdichten Behälter aufbewahren (bis ca. 3 Monate haltbar).
Mittwoch, 27. Mai 2015
Italienischer Mascarponekuchen (Dolce di Mascarpone)
Heute möchte ich mit euch mein derzeitiges Lieblingsrezept teilen. Dieser italienische Mascarponekuchen schmeckt als Dessert oder auch am Nachmittag mit einer Tasse Kaffee oder Tee und kann ohne Probleme bereits am Vortag gebacken werden. Im Kühlschrank ist er einige Tage haltbar.
Geschmacklich erinnert er ein bisschen an einen Cheesecake und da er nicht gerade leicht ist, serviere ich nur kleine Stücke. Dafür gibt's dazu marinierte Beeren, die mir ihrer Frische ganz toll zum Kuchen passen. Die Beeren mariniere ich ebenfalls am Vortag mit Zitronensaft und etwas Puderzucker.
Im Rezept steht, der Teig sollte dickflüssig sein. Ich fand, mein Teig war mehr flüssig als dickflüssig, und ich war etwas nervös. Doch zum Glück war das überhaupt kein Problem und der Kuchen ist so geworden, wie er sein sollte. Ich hatte schon Angst, ich müsse unserem Besuch Beeren mit Vanilleeis servieren ;-).
Ich habe übrigens festgestellt, dass einige von euch sehr interessiert sind an Rezepten ohne Weizenmehl. Tadaaa, leckerer Kuchen ohne Gluten!
Herzliche Genussgrüsse
Yamuna
Rezept Mascarponekuchen (für ca. 6-8 Personen)
Runde Springform, 26 cm Durchmesser)
50 g weiche Butter und wenig Butter zum Einfetten
500 g Mascarpone
150 g feiner Zucker
einige Tropfen Vanillearoma
25 g Speisestärke
4 Eier
200 ml Rahm
2 TL Zitronensaft
Die Springform mit Backpapier auslegen, einfetten und den Ofen auf 150° C vorheizen. Dann in einer Schüssel den Mascarpone mit der weichen Butter glatt rühren. Zucker, Vanillearoma und Speisestärke unterrühren und die Eier einzeln einarbeiten. Danach Rahm und Zitronensaft dazugeben. Die Masse sollte dickflüssig sein. Den Teig in die vorbereitete Form füllen und etwa 30 Minuten in der Mitte des Ofens goldbraun backen. Nach den 30 Minuten die Ofentemperatur auf 240° C erhöhen und weitere 10 Minuten fertig backen. Den Kuchen in der Form auskühlen lassen, dann vorsichtig aus der Form lösen und bis zum Servieren kalt stellen. Kurz vor dem Servieren mit Puderzucker bestreuen.
Rezept: Der Silberlöffel
Sonntag, 29. März 2015
Schokomuffins mit Quinoa (ohne Mehl)
Bald ist Ostern, und wir freuen uns schon riesig auf's Eiertütschen und auf ausgiebige Schlemmereien. Natürlich darf am Ostermorgen ein leckeres Brunchbuffet nicht fehlen. Als süsse Komponente werde ich diese leckeren Schokoküchlein backen. Sie kommen ganz ohne Mehl aus und enthalten dafür ein Superfood: Quinoa! Über die Vorteile von Quinoa habe ich bereits hier berichtet, weshalb ich es grossartig finde, wenn ich sie auch in süssen Speisen verwenden kann.
Ich habe ein Weilchen an diesem Rezept rumgetüftelt, und finde diese Kombination schon sehr lecker. Ihr könnt den Apfel auch weglassen, etwas Zimt, Kardamonpulver und/oder Chiasamen mitbacken. Es wäre natürlich auch möglich die Muffins mit Schokoglasur zu dekorieren. Oder ihr wählt statt Pekannüssen, Walnüsse, Mandelsplitter oder Cashewnüsse.
Ihr braucht 280 g GEKOCHTEN Quinoa. Ich habe eine grosse Tasse Quinoa gemäss der Anleitung auf der Packung gekocht und die Resten gleich für einen Quinoasalat verwendet.
Die Küchlein schmecken frisch sehr gut, ich habe sie jedoch auch schon 1-2 Tage im Kühlschrank aufbewahrt. Ich fand sie leicht gekühlt auch noch sehr lecker.
Letztes Jahr habe ich übrigens diese Küchlein in der Osterschale gebacken. Und eine weitere Idee für den Osterbrunch sind diese köstlichen Eier in der Tasse.
So, jetzt muss ich los... Die Jungs wollen Ostereier bemalen.
Geniesst den Sonntag!
Herzliche Genussgrüsse
Yamuna
Rezept Schokomuffins mit Quinoa, ca 24-30 Stück
280 g gekochter Quinoa, ausgekühlt
160 ml Milch
2 Eier
1 Vanilleschote, ausgeschabt
160 g weiche Butter
120 ml Agavendicksaft
160 g Rohrzucker
60 g Kakaopulver, ungesüsst
40 g Kokosraspel
3 TL Backpulver
1 Prise Salz
1-2 Handvoll gehackte Pekannüsse
1 kleiner Apfel, geschält und geraffelt
1 Muffinblech für 24 Muffins, Papierförmchen
Den Ofen auf 180° C vorheizen. Die Papierförmchen in die Vertiefungen des Blechs legen.
Den Quinoa mit Hilfe eines Zerkleinerers und zwei EL Wasser zu einem groben Brei verarbeiten. Milch, Eier und ausgeschabte Vanille mit dem Handrührgerät mixen. Die Butter dazugeben und weitermixen. Dann den Agavendicksaft, Rohrzucker, Kakaopulver und Kokosraspel dazugeben und rühren bis ein geschmeidiger Teig entsteht. Backpulver und Salz dazugeben und dann die Nüsse und den geraffelten Apfel vorsichtig unterrühren.
Den Teig in die Förmchen geben und im unteren Teil bei 180° C während 25-30 Minuten backen (Stäbchenprobe machen). Die Muffins auskühlen lassen und dann mit Puderzucker und/oder Kokosraspel bestreuen. Mit geschlagenem Rahm servieren.
Montag, 9. März 2015
Schichttorte mit Ahornsirup und Pekannüssen
Ich liebe Ahornsirup und Pekannüsse, und als ich dieses Rezept im Buch "Süsse Sünden" von der Kultbäckerei "the hummingbird bakery" aus London gesehen habe, wusste ich, diese Torte kann einfach nur köstlich sein. Es ist übrigens eines meiner Lieblingsbücher, wenn es um das Backen von Cupcakes, Torten und Pies geht, denn die Rezepte sind nicht allzu schwierig und bis jetzt ist mir alles gelungen.
Ich habe diese Torte für meine Mum zum Geburtstag gebacken und sie hat allen ausgesprochen gut gemundet. Die Torte ist sehr süss, aber durch den Ahornsirup und die Nüsse hat sie zugleich eine leicht herbe Note, was ich sehr mag.
Lasst euch von der Mehrschichtigkeit des Kuchens nicht abschrecken, denn die Torte zusammenzustellen ist ganz einfach. Ich habe nur 2 Backformen der Grösse 20 cm Durchmesser und habe dann den dritten Boden erst gebacken, als die anderen zwei fertig waren. Wenn ihr nur eine Form habt, backt die Böden einfach nacheinander.
Die Böden haben sich bei mir in der Mitte gewölbt. Daher habe ich sie, nach dem sie ausgekühlt waren, mit einem Brotmesser gerade geschnitten. Der Vorteil ist, dass man den Kuchen so schon mal degustieren kann ;).
Ich habe die Torte am Vortag gebacken, und er hat am Tag 3 noch wunderbar geschmeckt. Bewahrt den Kuchen am Besten im Keller oder im Kühlschrank auf und nehmt ihn eine halbe Stunde vor dem Verzehr heraus.
Herzliche Genussgrüsse
Yamuna
Rezept Schichttorte mit Ahornsirup und Pekannüssen
Für den Teig
120g weiche Butter
400g Zucker
360g Mehl
1.5 EL Backpulver
1/4 TL Salz
3 Eier
360ml Vollmilch
40ml Ahornsirup
100g Pekannusskerne, gehackt
Für das Frosting
240g weiche Butter
750g Puderzucker
60ml Vollmilch
1 EL Ahornsirup
Pekannusskernhälften zum Dekorieren
3 Springformen à 20cm Durchmesser
Den Backofen auf 170°C vorheizen und die Böden der Springformen mit Backpapier belegen und einfetten. Für den Teig Butter, Zucker, Mehl, Backpulver und Salz mit dem Handrührgerät bei niedriger Geschwindigkeit vermischen, bis eine sandige Masse entsteht.
Eier, Milch und Ahornsirup verquirlen und unter Rühren zu den trockenen Zutaten giessen und alles zu einem glatten Teig verrühren. Die Pekannüsse vorsichtig mit dem Löffel unterrühren.
Den Teig gleichmässig in die vorbereiteten Formen verteilen. Die Böden in der Mitte des Backofens 25-30 Minuten backen, bis sie goldbraun sind. Zur Garprobe mit einem Holzstäbchen in jeden Boden stechen. Wenn beim Herausziehen kein Teig daran klebt, sind sie fertig.
Die Böden 10 Minuten auskühlen lassen, aus den Formen lösen und auf einem Kuchengitter vollständig auskühlen lassen. Danach die Böden in Folie verpacken und 1 Stunde im Kühlschrank lagern, dann lässt sich das Frosting besser auftragen (weniger Krümmel lösen sich ab).
Für das Frosting Butter und Puderzucker mit dem Handrührgerät bei niedriger Geschwindigkeit zu einer pludrigen Masse vermischen. Milch und Ahornsirup verquirlen. Diese Mischung langsam und unter Rühren zur Buttermischung geben und dann alles bei hoher Geschwindigkeit zu einer luftigen Masse aufschlagen.
Zum Zusammensetzen der Torte einen Tortenboden auf eine Tortenplatte legen. Mit einer Palette 3-4 EL Frosting darauf verstreichen. Den zweiten Boden auflegen und wieder mit 3-4 EL Frosting bestreichen. Den dritten Boden mit der Unterseite nach oben darauf legen und wieder Frosting darauf verteilen. Die Seiten ebenfalls mit Frosting überziehen und mit den Pekannusshälften verzieren.
Donnerstag, 22. Januar 2015
Falsche (gesunde) Schoggicrème
Alle Jahre wieder kommt der Januar und mit ihm auch der ganze Wahn der Diäten. Ich schlage die Zeitung auf und Drogerien werben für fettbindende Tabletten, im TV schwört die schlanke Dame auf einen Shake als Ersatz für die Mahlzeiten und im Netz lese ich über eine Diät, welche zurück zu den Ernährungsformen der Hominien in der Altsteinzeit geht...Jedem das Seine, aber bitte, bitte lass es bald Februar oder März sein...
Ich bin ja der Meinung, dass man das ganze Jahr über mehr oder weniger auf gesunde und ausgewogene Ernährung achten sollte. Klar sündige ich auch mal gerne etwas mehr, aber ich versuche mich danach einfach wieder gesünder und leichter zu ernähren.
Ich habe ja bereits erwähnt, dass ich eine Naschkatze bin. Leider, denn überall lockt das Süsse und mein Wille ist oft schwach. Umso willkommener sind deshalb gesunde Dessertrezepte, welche trotzdem meinen
Und auf jedenfall ein tolles Dessert, um den Liebsten oder die Liebste am Valentinstag zu verwöhnen!
Herzliche Genussgrüsse
Yamuna
PS: Meine kleinen Jungs finden das Dessert übrigens
Rezept falsche Schoggicrème (2-3 Personen)
2 sehr reife Bananen
2 sehr reife Avocados
2 EL Kakaopulver
1 EL Honig (nach Belieben)
1 Prise Zimt
1 Handvoll gehackte Nüsse (Mandelsplitter, Cashewnüsse oder Baumnüsse)
Gehackte Cranberries zum Verzieren
Die Avocados halbieren und entsteinen. Das Fruchtfleisch mit dem Löffel herauslösen und in eine Küchenmaschine geben. Die Bananen würfeln und dazu geben. Die restlichen Zutaten bis und mit dem Zimt dazugeben und das Ganze zu einer Crème verarbeiten. Einen Teil der Nüsse unterheben. In Gläser oder kleinen Schüssel servieren und mit den restlichen Nüssen und Cranberries verzieren.
Nach Belieben könnt ihr auch mehr Kakaopulver oder Honig verwenden.
Samstag, 10. Januar 2015
Apfel-Zimt-Gebäck
Wie so viele, haben auch wir es uns im Dezember kulinarisch sehr gut gehen lassen. Jetzt müssen wir die Gürtel wortwörtlich etwas enger schnallen und die Pfunde müssen wieder fallen. Da wir jedoch kleine Naschkatzen sind, können wir nicht ganz auf Süsses verzichten. Daher sind diese saftigen Apfel-Zimt-Happen für den süssen Gluscht zwischendurch ideal, denn sie sind gesund und bekömmlich.
Ich koche gerne mit Bio-Kokosfett, denn es lässt sich bei hohen Temperaturen verwenden, ist geschmacksneutral und sehr lange haltbar. Studien haben ergeben, dass das Kokosfett den Fettstoffwechsel, trotz der gesättigten Fettsäuren und ganz im Gegensatz zur Butter, positiv beeinflussen kann. Experten machen den hohen Gehalt an Laurinsäure dafür verantwortlich, der ca 45 % der im Kokosfett vorhandenen Fettsäuren ausmacht. Achtet einfach darauf, Bio-Qualität zu verwenden, denn bei Bio-Kokosfett ist die Verwendung von Lösungsmitteln nicht erlaubt, ebenso ist das Härten verboten.
Auch meinen Jungs schmecken sie gut, und ich habe sie meinem Sohn als Znüni in den Kindergarten mitgegeben.
Am Besten schmeckt das Gebäck frisch, kann aber auch ein bis zwei Tage aufbewahrt werden.
Tut euch was Gutes und backt Apfel-Zimt-Plätzchen!
Herzliche Genussgrüsse
Yamuna
Rezept Apfel-Zimt-Gebäck (6-10 Plätzchen)
2 Äpfel
2 EL Kokosfett zzgl. etwas für die Backform
2 EL Honig
180 Haferflocken
2 TL Zimt
1 EL getrocknete Cranberries
1 EL Kürbiskerne
Den Backofen auf 180° C vorheizen und eine quadratische Backform (20 x 20) mit Kokosfett einreiben. Die Äpfel vierteln, entkernen und ungeschält in eine Küchenmaschine geben. Zu einem groben Püree verarbeiten, gegebenenfalls einen Spritzer Wasser zugeben.
In einem Topf bei mittlerer Hitze Kokosfett und Honig erwärmen. Hat sich der Honig aufgelöst, das Apfelpüree unterrühren. Haferflocken, Zimt, Cranberries und Kürbiskerne zugeben und alles zu einem klebrigen Teig vermengen.
Den Teig in die vorbereitete Form füllen und glatt streichen. Im vorgeheizten Backofen in etwa 20 Minuten goldbraun backen. Abkühlen lassen und in Quadrate schneiden.
Rezept aus "Good Food" von Dale Pinnock
Dienstag, 16. Dezember 2014
Superzackige Weihnachtsguetsli, aka Caramellini
Na, seid ihr schon im Weihnachtsstress oder seht ihr den Festivitäten mit Gelassenheit entgegen? Sollte ersteres der Fall sein, und ihr noch viele Geschenke besorgen, das Festmenü planen und einkaufen müsst, und weder Zeit noch Nerven habt, um noch selbst Weihnachtsguetzli zu backen, dann habe ich hier das ultimative Rezept für euch.
Für die Caramellini braucht es nur wenige Zutaten, sie sind schnell zubereitet und noch schneller gebacken. Und trotzdem sind sie speziell und vorallem auch speziell köstlich. Und selbstgemacht, woohoo! :-D
Karamellige Genussgrüsse
Yamuna
Rezept Caramellini (ca. 60 Stk.)
100 g Butter, weich
150 g Rohrzucker
1 TL Vanillezucker
1 Prise Salz
1 EL Melasse oder Birnendicksaft (ich habe flüssigen Honig genommen, geht auch.)
1 Ei
250 g Mehl
1/2 TL Backpulver
Butter in einer Schüssel weich rühren. Rohrzucker, Vanillezucker, Salz, Melasse und Ei beigeben und rühren bis die Masse heller ist. Mehl und Backpulver beigeben und zu einem Teig zusammenfügen.
Formen: 2 Rollen von je 4 cm Durchmesser formen, nach Belieben Rolle in Rohrzucker wenden, in Klarsichfolie wickeln, ca. 1 Std. kühl stellen oder kurz in den Tiefkühler legen. In 3-4 mm dicke Scheiben schneiden, auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen.
Backen: ca. 5 Minuten in der Mitte des auf 220 Grad vorgeheizten Ofens.
Rezept: Betty Bossi
Montag, 8. Dezember 2014
Mailänderli-Variationen
Weihnachtsguetzli backen ist mit Kindern fast ein Muss. Und dafür eignen sich Mailänderli ganz wunderbar. Der Teig ist einfach und schnell gemacht, und das Ausstechen und das Verzieren macht den Kleinen grossen Spass.
Leider ist es so, dass ich dann bis Weihnachten keine Mailänderli mehr sehen kann... Aus diesem Grund mache ich gerne Variationen des Klassikers. Mein diesjähriger Favorit sind die Mailänderli mit Cranberries und gehackter Pistazie, mmmmhhhhh!
Die Kleinen lieben sie klassisch, aber mit Mandarinenzuckerguss und ganz viel Zuckerstreusel.
Die erste Ladung wurde schon fast vertilgt, morgen wird die nächste Ration gebacken...
Herzliche Advents-Genussgrüsse
Yamuna
Grundrezept Mailänderli (ca. 60 Stk.)
250 g Butter, weich
250 g Zucker
1 Prise Salz
1 Zitrone, abgeriebene Schale
2 Eier
500 g Mehl
2 Eigelb mit 2 TL Milch vermischt, zum Bepinseln
Butter rühren bis sich Spitzchen bilden. Zucker, Salz, Zitronenschale und Eier dazugeben und rühren bis die Masse hell ist. Mehl dazusieben, kurz verrühren, zu einen Teig zusammenfügen und in Folie gewickelt eine Stunde kühl stellen.
Teig auf wenig Mehl 1 cm dick auswählen (oder zwischen zwei Lagen Plastikfolie). Verschiedene Formen ausstechen, auf das mit Backpapier belegte Blech legen und 15 Minuten kühl stellen. Mit Eigelb bepinseln. In der Mitte des auf 180°C vorgeheizten Ofens 9-11 Minuten backen.
Variation mit Cranberries und Pistazien
Getrocknete Cranberries hacken und in den Grundteig (vor dem Kühlstellen) mischen. Nach dem Backen und Auskühlen, Guetzlis mit Zuckerglasur (Puderzucker mit wenig Zitronensaft zu einer Glasur mischen) bestreichen und mit weiteren gehackten Cranberries und Pistazien bestreuen. Trocknen lassen.
Variation mit Mandarinenglasur
Statt Zitronensaft, Mandarinensaft zum Puderzucker geben. Anschliessend mit Zuckerstreusel dekorieren.
Variation mit Lebkuchengewürz und Schokoladenglasur
Lebkuchengewürz in den Grundteig (vor dem Kühlstellen) mischen und wie oben beschrieben ausstechen und backen. Sobald die Guetslis ausgekühlt sind, helle oder dunkle Kuchenglasur schmelzen und über die Guetzlis geben. Trocknen lassen.
Leider ist es so, dass ich dann bis Weihnachten keine Mailänderli mehr sehen kann... Aus diesem Grund mache ich gerne Variationen des Klassikers. Mein diesjähriger Favorit sind die Mailänderli mit Cranberries und gehackter Pistazie, mmmmhhhhh!
Die Kleinen lieben sie klassisch, aber mit Mandarinenzuckerguss und ganz viel Zuckerstreusel.
Die erste Ladung wurde schon fast vertilgt, morgen wird die nächste Ration gebacken...
Herzliche Advents-Genussgrüsse
Yamuna
Grundrezept Mailänderli (ca. 60 Stk.)
250 g Butter, weich
250 g Zucker
1 Prise Salz
1 Zitrone, abgeriebene Schale
2 Eier
500 g Mehl
2 Eigelb mit 2 TL Milch vermischt, zum Bepinseln
Butter rühren bis sich Spitzchen bilden. Zucker, Salz, Zitronenschale und Eier dazugeben und rühren bis die Masse hell ist. Mehl dazusieben, kurz verrühren, zu einen Teig zusammenfügen und in Folie gewickelt eine Stunde kühl stellen.
Teig auf wenig Mehl 1 cm dick auswählen (oder zwischen zwei Lagen Plastikfolie). Verschiedene Formen ausstechen, auf das mit Backpapier belegte Blech legen und 15 Minuten kühl stellen. Mit Eigelb bepinseln. In der Mitte des auf 180°C vorgeheizten Ofens 9-11 Minuten backen.
Variation mit Cranberries und Pistazien
Getrocknete Cranberries hacken und in den Grundteig (vor dem Kühlstellen) mischen. Nach dem Backen und Auskühlen, Guetzlis mit Zuckerglasur (Puderzucker mit wenig Zitronensaft zu einer Glasur mischen) bestreichen und mit weiteren gehackten Cranberries und Pistazien bestreuen. Trocknen lassen.
Variation mit Mandarinenglasur
Statt Zitronensaft, Mandarinensaft zum Puderzucker geben. Anschliessend mit Zuckerstreusel dekorieren.
Variation mit Lebkuchengewürz und Schokoladenglasur
Lebkuchengewürz in den Grundteig (vor dem Kühlstellen) mischen und wie oben beschrieben ausstechen und backen. Sobald die Guetslis ausgekühlt sind, helle oder dunkle Kuchenglasur schmelzen und über die Guetzlis geben. Trocknen lassen.
Donnerstag, 4. Dezember 2014
Weisse, heisse Schokolade
Na, seid ihr schön brav gewesen und freut euch schon auf den Samichlaus?
Da der weise Mann in Rot viel zu tun hat und einen langen, kalten Weg hinter sich haben wird, werden wir ihm eine kleine Stärkung in Form dieser heissen, weissen Schokolade anbieten. Sie ist das ideale Getränk für Naschchläuse und andere Schleckmäuler, denn die heisse Schoggi ist sehr süss und klebrig.
Ich habe die Gläser mit rotem Zucker verziert. Im Fachhandel könnt ihr farbigen Zucker kaufen. Da ich jedoch nur wenig davon brauche, habe ich gewöhnlichen Zucker mit ein paar Tropfen roter Lebensmittelfarbe gefärbt. Die Zuckerstange wollte ich eigentlich als Ganzes in das Glas geben, doch beim Auspacken ist mir das blöde Ding zerbrochen. Da es zu lange gedauert hätte, eine neue Stange zu kaufen, und ich das Rezept rechtzeitig für euch posten wollte, müsst ihr leider mit den Stücken Vorlieb nehmen.
In diesem Sinne wünsche ich euch schon jetzt ein schönes Chlaus-Wochenende!
HOHOHO
Yamuna
Rezept heisse weisse Schokolade (ca. 4 Gläser)
700 ml Milch
200 g weisse Schokolade
1 Vanilleschote oder ein TL Vanilleextrakt
4 Zuckerstangen
Kleine Marshmallows
Die weisse Schokolade in Stücke brechen. Die Milch in einer Pfanne heiss werden lassen und dann die Schokostücke dazugeben. Die Pfanne vom Herd nehmen und die Schokolade unter Rühren schmelzen. Die Milch mit einem Stabiler aufschäumen und in die Gläser füllen. Zusammen mit den Marshmallows und den Zuckerstangen servieren.
Da der weise Mann in Rot viel zu tun hat und einen langen, kalten Weg hinter sich haben wird, werden wir ihm eine kleine Stärkung in Form dieser heissen, weissen Schokolade anbieten. Sie ist das ideale Getränk für Naschchläuse und andere Schleckmäuler, denn die heisse Schoggi ist sehr süss und klebrig.
Ich habe die Gläser mit rotem Zucker verziert. Im Fachhandel könnt ihr farbigen Zucker kaufen. Da ich jedoch nur wenig davon brauche, habe ich gewöhnlichen Zucker mit ein paar Tropfen roter Lebensmittelfarbe gefärbt. Die Zuckerstange wollte ich eigentlich als Ganzes in das Glas geben, doch beim Auspacken ist mir das blöde Ding zerbrochen. Da es zu lange gedauert hätte, eine neue Stange zu kaufen, und ich das Rezept rechtzeitig für euch posten wollte, müsst ihr leider mit den Stücken Vorlieb nehmen.
In diesem Sinne wünsche ich euch schon jetzt ein schönes Chlaus-Wochenende!
HOHOHO
Yamuna
Rezept heisse weisse Schokolade (ca. 4 Gläser)
700 ml Milch
200 g weisse Schokolade
1 Vanilleschote oder ein TL Vanilleextrakt
4 Zuckerstangen
Kleine Marshmallows
Die weisse Schokolade in Stücke brechen. Die Milch in einer Pfanne heiss werden lassen und dann die Schokostücke dazugeben. Die Pfanne vom Herd nehmen und die Schokolade unter Rühren schmelzen. Die Milch mit einem Stabiler aufschäumen und in die Gläser füllen. Zusammen mit den Marshmallows und den Zuckerstangen servieren.
Dienstag, 18. November 2014
Mascarpone-Datteln
Ich gebe ja zu, bei diesem Rezept kann man nicht wirklich von kochen sprechen. Denn dieses Rezept vereint einfach zwei Dinge, welche nicht besser zueinander passen könnten. Und trotzdem ist dieses Rezept überraschend und einfach unwiderstehlich gut. Wichtig ist, die besten Dattel zu kaufen, die ihr finden könnt. Und die Mascarpone muss direkt aus dem Kühlschrank kommen. Die Süsse der Datteln zusammen mit der crèmigen, kühlen Mascarpone ist einfach ein Gedicht.
Ich serviere die gefüllten Datteln gerne zu einer schönen Tasse Tee oder Kaffee am Nachmittag oder nach einem Abendessen mit Gästen zum Kaffee. Meist erklären mir die Gäste, dass sie pappsatt sind und eigentlich nichts mehr essen könnten. Und dann nehmen sie eine Dattel, und dann noch eine und noch eine... Kauft also genügend Datteln ;-)
Herzliche Genussgrüsse
Yamuna
Rezept Mascarpone-Datteln
1 Becher Mascarpone, gekühlt
Grosse Datteln
Die Datteln quer einschneiden und die Kerne vorsichtig entfernen. Auf die eine Hälfte der Datteln einen Teelöffel Mascarpone geben und die andere Hälfte darauf geben.
Mittwoch, 12. November 2014
Apfel-Marroni-Konfitüre oder Herbst im Glas Teil 2
Meine kleinen Jungs und ich können es jeweils kaum erwarten, bis die Marroni-Saison wieder beginnt und
Vielleicht denkt ihr jetzt, oh je, Konfitüre, wie aufwendig! Ich kann euch versichern, ihr schafft das! Denn ihr braucht nur 30 Minuten und keine "Konfi-Erfahrung" um diese Köstlichkeit herzustellen. Und wenn ihr etwas mehr macht, habt ihr nicht nur einen der besten Brotaufstriche für euer Frühstück, sondern auch gleich ein Mitbringsel oder sogar ein kleines Weihnachtsgeschenk. Die Konfitüre lässt sich ungeöffnet und kühl locker 10-12 Monate aufbewahren.
Ich hoffe, ich konnte euch überzeugen... :-D
Herzliche Genussgrüsse
Yamuna
Rezept Apfel-Marroni-Konfitüre
400 g Äpfel, geschält, entkernt, klein gewürfelt
2 dl Apfelsaft
einige Tropfen Zitronensaft
1 Vanillestängel, längs aufgeschnitten
220 g tiefgekühltes Marronipüree, aufgetaut, in Stücke geschnitten
400 g Gelierzucker
Alle Zutaten bis und mit Vanillestängel in einer weiten Pfanne aufkochen, zugedeckt 5 Minuten köcheln. Pfanne von der Platte ziehen, 10 Minuten ziehen lassen. Marronipüree darunter rühren, Gelierzucker beifügen, aufkochen. Unter ständigem Rühren ca. 4 Minuten kochen.
Die Konfitüre in saubere, heiss ausgespülte Gläser füllen, sofort verschliessen. Auskühlen und fest werden lassen.
Rezept: Le Menu
Samstag, 1. November 2014
Pochierte Birnen mit Knuspercrème
Wenn ich könnte, ich würde mir den ganzen Tag lang Kochsendungen im TV anschauen. Klar, es gibt TV Köche und TV Köche. Aber es gibt einige, die ganz wunderbar und inspirierend sind. So wie Nigel Slater. Seine Sendung ist unaufgeregt und ohne Schnickschnack, nur einige hochwertige Produkte, ein paar einfache Handgriffe et voilà, ein herrliches, spannendes und leckeres Gericht ist entstanden.
Wenn ich mir die Shows ansehe, mache ich mir nie Notizen, denke jedoch immer, ach, das kann ich mir schon merken. Tja, ist immer alles schneller wieder gelöscht, als mir lieb ist... Aber als ich gesehen habe, wie Nigel genüsslich diese pochierten Birnen mit Knuspercrème verspeist, war mir klar, dass ich am nächsten Morgen gleich als erstes Birnen kaufen würde.
Es ist wirklich ein grossartiges Herbstdessert. Es lässt sich wunderbar vorbereiten und ist in der Herstellung überhaupt nicht schwierig. Klar, man könnte auch Birnen aus der Dose nehmen. Aber pochiert sie einmal selbst, ihr werdet nie wieder Birnen aus der Büchse essen wollen.
Es tut mir sehr leid, aber die Fotos sind nix geworden. Ich hatte keine Zeit, das Dessert schön anzurichten, denn zehn Minuten später haben meine Gäste schon an der Tür geläutet. Aber ich kann euch sagen, egal wie ihr die Birnen anrichtet, der Geschmack der weichen, süssen Birne, zusammen mit dem Rahm und den Knusperstücken lässt alles andere vergessen. Wirklich.
Herzliche Genussgrüsse
Yamuna
Rezept pochierte Birnen mit Knuspercrème (4 Personen)
100 g Zucker
1 Zitrone, Saft
4 Birnen, geschält, entkernt und halbiert
3 dl Rahm
1 Packung Florentiner
1 Tafel dunkle Kochschokolade
Den Zucker in 5 dl Wasser unter Rühren langsam aufkochen, bis der Zucker sich aufgelöst hat. Den Zitronensaft beifügen. Die Birnen in den leicht kochenden Sud geben und 20-30 Minuten leicht köcheln lassen, bis die Birnen weich sind (zum Überprüfen: Mit der Spitze eines Messers in die Birne stechen). Die Birnen herausnehmen und abkühlen lassen. Anschliessend für eine halbe Stunde in den Kühlschrank legen.
Den Rahm so lange schlagen, bis er leicht steif ist (aber immer noch crèmig). Die Florentiner klein hacken und zum Rahm geben. Den Rahm auf den kalten Birnen verteilen und wieder in den Kühlschrank legen. Die Kochschokolade über dem Wasserbad schmelzen und über den Rahm träufeln. Anschliessend das Dessert bis zum Servieren im Kühlschrank lagern.
Abonnieren
Posts (Atom)































