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Freitag, 15. Mai 2015

Bananenpancakes ohne Mehl


Ihr Lieben, wie geht es euch? Ich habe eine kleinere Blogpause eingelegt, denn es war einiges los bei uns. Nichts Weltbewegendes, aber die kleinen Dinge des täglichen Familienwahnsinns nehmen manchmal Überhand sehr viel Zeit in Anspruch. Aber jetzt bin ich sozusagen wieder à Jour und hab ein tolles, superleichtes (leicht in der Zubereitung UND leicht für euren Body) Rezept für Pancakes. Denn diese Pancakes kommen ganz ohne Mehl aus und sind somit auch für die unter euch geeignet, die eine Glutenunverträglichkeit haben, eine Low-Carb oder Paleo Diät machen. Und vor allem sind sie für all diejenigen geeignet, die ruckzuck etwas Köstliches zum Frühstück, Brunch, Zvieri oder Znacht zaubern möchten. Und ihr braucht nicht mehr als drei Zutaten dafür. Genial, oder?

Als ich sie das erste Mal zubereitet habe, habe ich sie nur für mich gemacht, denn ich dachte, die Jungs mögen sie sowieso nicht. Nun ja, was soll ich sagen... Wenn ich nicht schnell einen Fladen direkt von der Pfanne in den Mund gesteckt hätte, hätte ich bestimmt gar keinen abgekriegt...

Ich pimpe die Pancakes gerne etwas auf. Sobald eine Seite fertig gebacken ist und ich sie in der Pfanne umdrehe, streue ich Chiasamen, Gojibeeren, Bananenscheiben, Mangowürfel, Blueberries oder Cranberries darauf und lasse sie dann fertig backen. Serviert können sie dann nach Belieben mit Ahornsirup, Beeren, marinierten Früchten etc.


Probiert sie aus! Sie werden euch schmecken!

Herzliche Genussgrüsse
Yamuna

Rezept Bananenpancakes, für ca. 1-2 Personen

2 Eier
1 grosse oder 2 kleinen reife Bananen
1 gehäufter EL Kokosraspel

Die Eier leicht verquirlen. Die Banane mit einer Gabel zerdrücken und mit den Eiern gut vermischen. Die Kokosraspeln dazugeben und gründlich untermischen. Nun eine grosse Bratpfanne erhitzen und etwas Kokosöl oder Butter schmelzen. Pro Pancake ein Esslöffel Teig in die Pfanne geben und backen, bis die Unterseite leicht braun ist und sich leichter von der Pfanne lösen lässt. Dann wenden und die zweite Seite fertig backen. Warm mit Ahornsirup und Früchten geniessen.

Sonntag, 29. März 2015

Schokomuffins mit Quinoa (ohne Mehl)


Bald ist Ostern, und wir freuen uns schon riesig auf's Eiertütschen und auf ausgiebige Schlemmereien. Natürlich darf am Ostermorgen ein leckeres Brunchbuffet nicht fehlen. Als süsse Komponente werde ich diese leckeren Schokoküchlein backen. Sie kommen ganz ohne Mehl aus und enthalten dafür ein Superfood: Quinoa! Über die Vorteile von Quinoa habe ich bereits hier berichtet, weshalb ich es grossartig finde, wenn ich sie auch in süssen Speisen verwenden kann.


Ich habe ein Weilchen an diesem Rezept rumgetüftelt, und finde diese Kombination schon sehr lecker. Ihr könnt den Apfel auch weglassen, etwas Zimt, Kardamonpulver und/oder Chiasamen mitbacken. Es wäre natürlich auch möglich die Muffins mit Schokoglasur zu dekorieren. Oder ihr wählt statt Pekannüssen, Walnüsse, Mandelsplitter oder Cashewnüsse.

Ihr braucht 280 g GEKOCHTEN Quinoa. Ich habe eine grosse Tasse Quinoa gemäss der Anleitung auf der Packung gekocht und die Resten gleich für einen Quinoasalat verwendet.

Die Küchlein schmecken frisch sehr gut, ich habe sie jedoch auch schon 1-2 Tage im Kühlschrank aufbewahrt. Ich fand sie leicht gekühlt auch noch sehr lecker.

Letztes Jahr habe ich übrigens diese Küchlein in der Osterschale gebacken. Und eine weitere Idee für den Osterbrunch sind diese köstlichen Eier in der Tasse.

So, jetzt muss ich los... Die Jungs wollen Ostereier bemalen.

Geniesst den Sonntag!
Herzliche Genussgrüsse
Yamuna


Rezept Schokomuffins mit Quinoa, ca 24-30 Stück

280 g gekochter Quinoa, ausgekühlt
160 ml Milch
2 Eier
1 Vanilleschote, ausgeschabt
160 g weiche Butter
120 ml Agavendicksaft
160 g Rohrzucker
60 g Kakaopulver, ungesüsst
40 g Kokosraspel
3 TL Backpulver
1 Prise Salz
1-2 Handvoll gehackte Pekannüsse
1 kleiner Apfel, geschält und geraffelt

1 Muffinblech für 24 Muffins, Papierförmchen

Den Ofen auf 180° C vorheizen. Die Papierförmchen in die Vertiefungen des Blechs legen.

Den Quinoa mit Hilfe eines Zerkleinerers und zwei EL Wasser zu einem groben Brei verarbeiten. Milch, Eier und ausgeschabte Vanille mit dem Handrührgerät mixen. Die Butter dazugeben und weitermixen. Dann den Agavendicksaft, Rohrzucker, Kakaopulver und Kokosraspel dazugeben und rühren bis ein geschmeidiger Teig entsteht. Backpulver und Salz dazugeben und dann die Nüsse und den geraffelten Apfel vorsichtig unterrühren.

Den Teig in die Förmchen geben und im unteren Teil bei 180° C während 25-30 Minuten backen (Stäbchenprobe machen). Die Muffins auskühlen lassen und dann mit Puderzucker und/oder Kokosraspel bestreuen. Mit geschlagenem Rahm servieren.

Mittwoch, 12. November 2014

Apfel-Marroni-Konfitüre oder Herbst im Glas Teil 2


Meine kleinen Jungs und ich können es jeweils kaum erwarten, bis die Marroni-Saison wieder beginnt und wir ich die Kastanien aus ihren Schalen befreien kann, damit wir sie dann verschlingen können, auch wenn sie noch viel zu heiss sind (jaja, Geduld ist nicht immer unsere Stärke...). Wir machen auch kein Halt vor Vermicelles, Marronikuchen, glasierten Marroni... und dieser wunderbaren Apfel-Marroni-Konfitüre.


Vielleicht denkt ihr jetzt, oh je, Konfitüre, wie aufwendig! Ich kann euch versichern, ihr schafft das! Denn ihr braucht nur 30 Minuten und keine "Konfi-Erfahrung" um diese Köstlichkeit herzustellen. Und wenn ihr etwas mehr macht, habt ihr nicht nur einen der besten Brotaufstriche für euer Frühstück, sondern auch gleich ein Mitbringsel oder sogar ein kleines Weihnachtsgeschenk. Die Konfitüre lässt sich ungeöffnet und kühl locker 10-12 Monate aufbewahren.

Ich hoffe, ich konnte euch überzeugen... :-D

Herzliche Genussgrüsse
Yamuna


Rezept Apfel-Marroni-Konfitüre

400 g Äpfel, geschält, entkernt, klein gewürfelt
2 dl Apfelsaft
einige Tropfen Zitronensaft
1 Vanillestängel, längs aufgeschnitten
220 g tiefgekühltes Marronipüree, aufgetaut, in Stücke geschnitten
400 g Gelierzucker

Alle Zutaten bis und mit Vanillestängel in einer weiten Pfanne aufkochen, zugedeckt 5 Minuten köcheln. Pfanne von der Platte ziehen, 10 Minuten ziehen lassen. Marronipüree darunter rühren, Gelierzucker beifügen, aufkochen. Unter ständigem Rühren ca. 4 Minuten kochen.

Die Konfitüre in saubere, heiss ausgespülte Gläser füllen, sofort verschliessen. Auskühlen und fest werden lassen.

Rezept: Le Menu

Freitag, 18. Juli 2014

Ein Lebenszeichen von mir...

Ihr Lieben, endlich endlich schaffe ich es, einen kleinen Post für euch zu schreiben. Elf Tage nach der Mandel-OP geht es mir endlich besser und die Schmerzen sind deutlich besser geworden. Es wird auch langsam Zeit, denn ich habe es satt, nur Lebensmittel zu mir zu nehmen, die ohne jeglichen Biss und komischerweise meist bäääsch (beige) sind, wie ihr zum Beispiel sehr gut hier sehen könnt:


Heute morgen habe mich fit genug gefühlt, um einen kleinen Bummel durch den Winterthurer Markt zu unternehmen. Ich brauchte einfach die Farben der verschiedenen Gemüse und Früchte, die Gerüche und die Menschen. Leider muss ich mich mit dem Essen noch etwas zurückhalten, aber dennoch hat es sehr gut getan, die eigenen vier Wände zu verlassen und dem bunten Treiben auf dem Markt zuzusehen. Natürlich ist es nicht nur beim Zusehen geblieben und ich habe einige Schätze nach Hause getragen.


Ich liebe Blumen und dekoriere unser Wohn- und Esszimmer gerne mit farbigen Blumensträussen. Blumen machen einfach gute Laune und frischen einen Raum auf. Und auf dem Markt findet man Blumen zu einem fairen Preis.

Die roten Zwiebeln werde ich am Wochenende verkochen. Ihr werdet bald mehr dazu erfahren. Ausserdem konnte ich mich bei den süssen Kirschen und den Heidelbeeren, aka Blaubeeren nicht zurückhalten.


Aus den Heidelbeeren habe ich gleich ein tolles Blueberry Curd hergestellt. Ich kannte bisher eigentlich nur Lemon Curd, welches ich meist zum Füllen von Torten verwendet habe. Als Brotaufstrich war mir dieser jedoch viel zu sauer. Ganz anders ist jedoch der Blueberry Curd. Er ist süss, cremig und einfach erfrischend. Er schmeckt lecker auf einer Scheibe frischem Weissbrot, im Müsli mit Nature Joghurt, als Creme für eine Torte oder auch um ein leckeres Dessert herzustellen. Ihr merkt schon, ich bin begeistert!


Den Blueberry Curd könnt ihr ein paar Wochen im Kühlschrank lagern. Gut verschlossen in einem Einmachglas. Das nächste Mal werde ich Curd mit Johannisbeeren ausprobieren...

Ich wünsche euch ein tolles, sonniges Wochenende.

Herzliche Genussgrüsse
Yamuna


Rezept Blueberry Curd

4 Eier, leicht verquirlt
100 g Butter
400 g Heidelbeeren/Blaubeeren
1 EL Wasser
1 EL Vanille Extrakt (nach Belieben)
Saft einer halben Zitrone
370 g Zucker

Die Heidelbeeren mit dem Wasser in eine Pfanne geben und bei mittlerer Hitze ca. 10 Minuten weich kochen. Die gekochten Beeren durch ein Sieb streichen. Die Flüssigkeit in eine kalte Pfanne geben. Die restlichen Zutaten dazugeben und bei mittlerer Hitze aufkochen. Dabei muss die Masse ständig mit einem Schwingbesen gerührt werden, bis die Masse anfängt dicklich zu werden, ca. 10-15 Minuten. Die Masse dann etwas abkühlen lassen und anschliessend in Einmachgläser füllen und in den Kühlschrank stellen. Der Blueberry Curd wird beim Erkalten noch eindicken.

Ich bin übrigens stolze Besitzerin eines Thermomix von Vorwerk. Ich habe ihn nun schon einige Jahre und liebe, liebe, liebe ihn. Er ist sozusagen mein drittes Baby und ich könnte nicht mehr ohne ihn.

Falls ihr auch über einen Thermomix verfügt, könnt ihr supereinfach Curds herstellen. Zuerst müsst ihr aber den Heidelbeersaft wie oben beschrieben herstellen. Hier also das Rezept für den Thermomix, mit den gleichen Zutaten wie oben:

Alle Zutaten in den Mixtopf geben und ca. 20 Min./90°/Stufe 2 ohne Messbecher köcheln lassen, bis die Masse eingedickt ist, anschliessend Messbecher aufsetzen und 25 Sek./Sutfe 6 verrühren.

Donnerstag, 19. Juni 2014

Oeufs en cocotte - Eier im Näpfchen

Morgen folgt das zweite Spiel der Schweiz gegen die Franzosen. Wir werden sehen, ob es den den Schweizern gelingen wird, les Bleus zu bezwingen... Damit wir uns auf das Spiel einstimmen können, machen wir einen Abstecher in die französische Küche und bereiten zum Zmorge Oeufs en cocotte zu.


Die Hauptzutaten dieser einfachen und dennoch köstlichen Speise sind Crème fraîche und Eier. Alles Weitere könnt ihr nach Lust und Laune dazugeben, wie zum Beispiel Dill, Petersilie, Basilikum, Koriander, gehackte Pilze, Schinken oder Kirschtomaten.


Was bei mir auf keinen Fall fehlen darf, sind knusprige Baguettescheiben, um sie in das Ei zu tunken. Eine leichtere Variante wäre zum Beispiel gedünstete Spargeln, frische Rüebli-, Paprika- oder Gurkenstücke.

Alors, ihr Lieben, probiert das très einfache und très leckere Gericht aus und vergesst nicht, dabei die Daumen für unsere Jungs zu drücken. Allez les Suisses!

Herzliche Genussgrüsse
Yamuna


Rezept Oeufs en cocotte (4 Personen)

150 g Crème fraîche
Salz und Pfeffer
Muskatnuss
1 Handvoll gehackter Schnittlauch
4 Eier
Einige Streifen Räucherlachs zum Garnieren

Den Backofen auf 180° C vorheizen. Die Crème fraîche mit Salz, Pfeffer und 1 Prise Muskatnuss bestreuen. In jedes Portionsförmchen 1 gehäufter Esslöffel Crème fraîche geben. Mit etwas Schnittlauch besträuen. Darüber jeweils ein Ei aufschlagen und wieder 1 Esslöffel Crème fraîche daraufgehen. Mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss bestreuen.

Die Förmchen in ein tiefes Backblech stellen. Wasser zugiessen, bis die Förmchen zur halben Höhe im Wasser stehen. Die Eier im Ofen etwa 15-20 Minuten backen, bis das Eigelb fest ist.

Die Förmchen aus dem Wasserbad nehmen. Zum Servieren nach Wunsch mit Lachssstreifen und Kräuter garnieren.

Rezept aus Paris in meiner Küche von Rachel Khoo

Samstag, 26. April 2014

Schnelles Bananenbrot


Das Frühstück ist meine liebste Mahlzeit und am Sonntag wird meist so richtig gebruncht. Ich gebe ja zu, mit meinen kleinen Jungs ist es etwas schwierig, sich stundenlang am Frühstückstisch zu verweilen. Aber sie scheinen doch etwas von unserer Frühstücksgemütlichkeit geerbt zu haben und bleiben etwas länger am Tisch sitzen als bei den anderen Mahlzeiten.

Für morgen habe ich ein leckeres Bananenbrot gebacken, und die Zubereitung ist wirklich sehr simpel. Die meisten Zutaten habe ich sowieso immer auf Vorrat und wie ich bereits vor einiger Zeit erwähnt habe, gibt es bei uns ab und zu auch mal braune Bananen, die keiner mehr essen mag. Falls ihr keinen Vanilleextrakt habt, könnt ihr auch einen Beutel Vanillezucker nehmen oder die Vanille ganz weglassen.


Als Variation können auch gehackte Haselnüsse oder Cashewnüsse mitgebacken werden. Oder falls ihr kleine Naschkatzen seid, fügt doch noch Schokoladewürfel dazu. Mmmh, etwas Butter dazu, einfach lecker!

Herzliche Genussgrüsse
Yamuna


Rezept Schnelles Bananenbrot

220 g Mehl
1 1/2 TL Backpulver
75 g weisser Zucker
110 g brauner Zucker
1 TL Zimt
1 TL Vanilleextrakt
2 Eier
125 ml Pflanzenöl
3 zerquetschte Bananen

Mehl, Backpulver, weisser und brauner Zucker, Zimt und Vanilleextrakt mischen. Eier, Pflanzenöl und Bananen dazugeben und alles zu einem glatten Teig verarbeiten. Den Teig in eine mit Backpapier ausgekleidete Kastenform (20cm Länge) geben, mit braunem Zucker bestreuen und im vorgeheizten Ofen bei 160 Grad 1 Stunde backen (Stäbchenprobe machen).

Rezept aus "Keine Zeit zum Kochen" von Donna Hay