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Dienstag, 2. Februar 2016
Fenchel-Rotkohl-Salat mit Blutorangen
Heute habe ich ein Blutorangen-Rezept für euch, dass köstlich schmeckt, wunderbar aussieht UND auch noch grossartig für euren Körper ist. Denn in diesem Salat gibt es so viele Zutaten, welche euch gerade im Winter sehr gut tun. Der Salat enthält viele Vitamine und hält euch durch die Ballaststoffe lange satt.
Ihr könnt den Fenchel und den Rotkohl entweder mit einem scharfen Messer dünn schneiden oder wenn ihr habt, einen Gemüsehobel verwenden. Ich empfehle euch ausserdem, das Dressing mindestens eine halbe Stunde vorher zum Salat zu geben und ihn etwas ziehen zu lassen. Mein Rezept ist für etwa zwei Personen gedacht, aber ehrlich gesagt schmeckt der Salat so gut, dass ihr vielleicht mehr brauchen werdet. Wollte ich nur erwähnen... ;-D
Herzliche Genussgrüsse
Yamuna
Rezept Fenchel-Rotkohl-Salat mit Blutorangen
1 kleiner Rotkohl, fein geschnitten
1 Fenchel, fein geschnitten
3-4 Radieschen, in feine Scheiben geschnitten
1 Blutorange, geschält und in Scheiben geschnitten
1 Handvoll Petersilie, fein gehackt
2-3 EL Pinienkerne
Dressing
1 Blutorange, ausgepresst
2 EL natives Olivenöl
1 EL Honig
1 TL milder Senf
Salz und Pfeffer
Kräuter nach Belieben
Den Rotkohl, den Fenchel und die Radieschen schneiden und in eine Schüssel geben. Das Dressing anrühren, zum Salat geben und gut durchmischen. Die Pinienkerne in einer heissen Pfanne (ohne Öl) kurz anrösten. Den Salat auf einer Platte oder auf Tellern anrichten, die Blutorangenscheiben darauf verteilen und die Pinienkerne und Petersilie darüber streuen.
Mittwoch, 21. Oktober 2015
Herbstliches Quittenchutney
Der Herbst ist einer meiner liebsten Jahreszeiten (sofern es nicht non-stop regnet...)! Obwohl bei uns mal wieder unheimlich viel los ist, haben wir uns gestern Nachmittag die Zeit genommen und haben einen ausgiebigen Waldspaziergang unternommen. Das ist nicht nur Erholung für den Körper sondern auch eine Wohltat für den Geist. Die Farben der Blätter und die kühle Brise zusammen mit wärmendem Sonnenschein waren einfach nur herrlich. Ich konnte Energie tanken und habe mich dann voller Elan ans Einkochen der Quitten gemacht.
Ich muss ehrlich gestehen, dass ich mich vor Quitten immer ein wenig gefürchtet habe. Ich kann mich nicht erinnern, dass wir früher je eine Quitte Zuhause hatten und auch jetzt habe ich sie nur aus einer sicheren Distanz an den Bäumen in unserem Quartier bewundert. Diese pelzigen, unförmigen und harten Früchte waren mir einfach nicht ganz geheuer. Zu Unrecht, wie ich jetzt festgestellt habe. Klar, es ist eine ziemliche Arbeit, die Früchte zu schälen und zu schneiden, aber der Aufwand lohnt sich allemal. Denn das Chutney schmeckt so lecker! Es passt vorzüglich zu Fleisch oder mit Ziegenfrischkäse zum Apéro oder auch zum Dessert. Und sind die Früchte einmal geschnitten, geht der Rest ruckzuck. Versprochen!
Herbstliche Genussgrüsse
Yamuna
Rezept Quittenchutney
600 g Quitten, geschält, entkernt und in Würfel geschnitten
2 reife Birnen, geschält, entkernt und in Würfel geschnitten
1 Chilischoten, entkernt und in feine Ringe geschnitten
1 rote Zwiebel, gehackt
Saft einer halben Zitrone
350 g brauner Zucker
2 Knoblauchzehen
100 g Rosinen
1/4 Liter Weissweinessig
1 gestrichener TL Salz
2 TL Pfeffer
2 TL Ingwerpulver1 gestrichener TL Zimtpulver
1 TL Korianderpulver
1 gestrichener TL Nelkenpulver
Die gehackte Zwiebel in einem TL Koksöl (oder anderes Öl) glasig dünsten. Dann die Quitten, Birnen und die restlichen Zutaten dazugeben. Aufkochen lassen und etwa 30 Minuten unter stetigem Rühren köcheln lassen. Konfigläser mit heissem Wasser vorwärmen. Das heisse Chutney sofort in die Gläser füllen, fest verschliessen und auf den Kopf stellen.
Dienstag, 19. Mai 2015
Mangosalsa
Seid ihr auch bereit für den Sommer? Ich bin sowas von bereit, auch wenn das Wetter gerade etwas schlapp macht... Aber mit dieser Salsa holt ihr die Sonne auch bei Regenwetter zu euch auf den Tisch.
Sie ist ruckzuck zubereitet und eine lange Einkaufsliste braucht ihr dafür auch nicht. Und sie schmeckt einfach unfassbar gut. Mit der Schärfe könnt ihr natürlich spielen und sie eurem Gusto anpassen. Am Besten schmeckt die Mangosalsa zu gegrilltem Fisch oder Poulet. Ich kann sie ehrlich gesagt auch einfach so löffeln...
Übrigens lohnt es sich geschmackstechnisch qualitativ gute und reife Mangos zu kaufen.
Also, der nächste Sonnentag ist bestimmt nicht weit oder grillieren geht auch im Regen ;-)
Herzliche Genussgrüsse
Yamuna
Rezept Mangosalsa
1 reife Mango
1 Frühlingszwiebel
Limette, Saft und Schale
1 kleine rote Peperoni
1 kleine Chili (nach Belieben)
Korianderblätter, gehackt
Salz & Pfeffer
1 Prise Cayennepfeffer
Die Mango schälen und in kleine Würfel schneiden. Die Frühlingszwiebel putzen, in feine Ringe schneiden und zur Mango geben. Die Peperoni ebenfalls in Würfel schneiden und dazu geben. Die Chili je nach Belieben entkernen und fein hacken und zusammen mit dem Koriander, dem Limettensaft und der -schale sowie den Gewürzen zur Mangomischung geben. Alles gut vermischen und mit Korianderblätter garnieren.
Donnerstag, 22. Mai 2014
Würziger Quinoa mit Tomaten und Bohnen
Seit einem Tag sind wir nun wieder aus unseren Ferien in der Türkei zurück. Richtig schön war's! Und wir haben es uns kulinarisch sehr gut gehen lassen und ziemlich über die Strenge geschlagen, weshalb jetzt wieder leichte und gesunde Küche auf dem Plan steht. Und dieses Gericht ist nicht nur leicht, sondern gibt dir einen richtigen Vitamin-Kick.
Quinoa oder auch Inkakorn oder Inkareis genannt, gehört zu den besonders nahrhaften Lebensmitteln und ist vor allem bei vegetarischer und veganer Ernährung ein wichtiger Eiweisslieferant. Ausserdem enthält es kein Gluten. Quinoa enthält alle essentiellen Aminosäuren wie Lysin, Tryptophan und Cystin. Dies bedeutet, dass Quinoa dem menschlichen Körper sämtliche Bausteine liefert, die dieser für den Aufbau körpereigener Proteine benötigt. Ausserdem enthält Quinoa viele wichtige Mineralstoffe wie Calcium, Eisen, Kupfer und Mangan. Vor allem der hohe Magnesiumgehalt macht Quinoa für viele Menschen interessant, welche Sport treiben oder unter Migräne leiden. Und so ganz nebenbei hält das gesunde Korn sehr lange satt und verhilft somit zu mehr Wohlgefühl.
Dieses Rezept ist wirklich köstlich und erhält durch die Limette eine sehr erfrischende Note. Ihr könnt es als vollwertige Mahlzeit oder als Beilage zubereiten. Mir persönlich schmeckt es am Besten lauwarm zu Grillfleisch. Und mein Liebster freut sich die Reste mit ins Büro zu nehmen. Falls es Reste gibt...
Herzliche Genussgrüsse
Yamuna
Rezept Würziger Quinoa mit Tomaten und Bohnen (2-3 Personen)
175 gr Quinoa
Salz
3 Frühlingszwiebeln, in feine Ringe geschnitten
1/2 Dose Borlotti Bohnen
ca. 6 Cherry Tomaten, geviertelt
5-6 Blätter frischer Pfefferminz, fein gehackt
1 EL Petersilie, fein gehackt
1 Bio Limette
2 EL Butter
1 EL Öl
1 TL mildes Currypulver
Pfeffer
Quinoa in ein Sieb schütten. Um die Bitterstoffe zu entfernen, Quinoa unter fließendem kaltem Wasser so lange waschen, bis das Wasser klar abläuft. Anschließend in reichlich kochendes Salzwasser geben und 10 Minuten kochen lassen.
Inzwischen Frühlingszwiebeln waschen und in feine Ringe schneiden. Die Bohnen in ein Sieb geben, kalt abspülen und abtropfen lassen.Tomaten waschen und vierteln, Stielansätze entfernen. Cherry Tomaten vierteln und die Kräuter hacken.
Quinoa in ein Sieb abgießen und abtropfen lassen.
Quinoa, Bohnen, Tomaten und Frühlingszwiebeln mischen. Alles wieder in das Sieb geben und das Sieb so in einen Topf geben, dass es im Topf hängt. Etwa 3 cm Wasser in den Topf füllen; das Wasser darf das Sieb nicht berühren.
Quinoa-Gemüse-Mischung mit einem Küchentuch abdecken und den Deckel auf den Topf legen. Wasser im Topf zum Kochen bringen und bei mittlerer Hitze alles 10-12 Minuten dämpfen; dabei sicherstellen, dass immer Wasser im Topf ist.
Inzwischen Limette waschen, trockenreiben und 1 TL Schale abreiben und den Saft auspressen. Butter mit dem Öl kurz aufschäumen lassen. Currypulver, Limettenschale und 2 EL Limettensaft untermischen, mit Salz und Pfeffer würzen. Quinoa aus dem Sieb in eine Schüssel geben und mit der Limettenbutter mischen. Mit Kräutern garniert sofort servieren.
Donnerstag, 23. Januar 2014
Gebratene Schwarzwurzel
Was denkt ihr, wenn ihr “Schwarzwurzel” hört? Ich muss euch gestehen, dass dies eines der wenigen Gemüse ist, welches mich bis vor kurzem völlig emotionslos gelassen hat. Ich meine, ich kann mich weder daran erinnern, dass ich es in meiner Kindheit gegessen habe, noch wurde es mir je in einem Restaurant oder bei Freunden aufgetischt. Klar, ich habe es schon öfters im Laden oder auf dem Markt gesehen. “Gesehen” ist vielleicht sogar zu viel gesagt, wohl eher “überflogen”. Vielleicht lag es daran, dass die Wurzel ganz unspektakulär und ziemlich erdig im Schatten der anderen in allen Farben leuchtenden Gemüse lag. Wie auch immer, hiermit möchte ich mich nun ganz offiziell bei der Schwarzwurzel entschuldigen. Wie konnte ich ihr die ganzen Jahre nur so Unrecht tun?
Nicht umsonst wird die Schwarzwurzel auch Winterspargel genannt. Es handelt sich um ein typisches Wintergemüse und ist ausserdem sehr nährstoffreich. Und falls ihr gerade versucht den “Weihnachtsspeck” etwas loszuwerden, dann könnt ihr mit der Schwarzwurzel nichts falsch machen.
Achtet beim Einkaufen darauf, dass die Wurzeln unversehrt und gerade gewachsen sind. Sie sind frisch, wenn beim Anschneiden ein milchiger Saft austritt.
So, genug Blabla, geht los und kauft Schwarzwurzeln und kocht sie. Ihr werdet sie lieben!
Herzliche Genussgrüsse
Yamuna
Rezept gebratene Schwarzwurzel (Saisonküche), ca. 4 Portionen
1 Zitrone
600g Schwarzwurzel
Salz
3 EL Olivenöl
0.5 Bund Petersilie
Pfeffer
Zitronenschale fein abziehen. Zitrone auspressen. Eine Schüssel mit reichlich Wasser und 2 EL Zitronensaft bereitstellen. Schwarzwurzeln unter fliessendem Wasser schälen, sofort ins Zitronenwasser geben. In ca. 10 cm lange Stücke schneiden. Dicke Schwarzwurzeln längs halbieren oder vierteln. Schwarzwurzeln im Zitronenwasser aufkochen und salzen. Das Gemüse 10-15 Minuten knapp weich kochen. Schwarzwurzeln abgiessen und abtropfen lassen.
Zitronenschale im Öl erwärmen. Schwarzwurzeln dazugeben und ca. 5 Minuten bei mittlerer Hitze braten. Petersilie (ich hatte keine Peterli und habe deshalb Thymian verwendet, auch lecker!) hacken und darüberstreuen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
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